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Sprachförderung für zehn Prozent der Kinder

SCHWERTE Nur zehn Prozent der in Schwerte getesteten Kindergartenkinder benötigen zusätzliche Sprachförderung. Das sind erheblich weniger Kinder als in den meisten anderen Kreisstädten.

Gestern wurde das Ergebnis des Sprachtests Delfin bekannt gegeben. Er sollte das Sprachvermögen jener Kinder testen, die im nächsten Jahr in die Schule kommen. So will man eventuellen Defizite durch eine gezielte Förderung entgegenwirken. 437 Kinder nahmen in der Ruhrstadt am Test teil, 47 von ihnen haben nach den Erkenntnissen der testenden Grundschullehrerinnen Sprachförderungsbedarf.

Gute Quote in der Ruhrstadt

„Das ist eine gute Quote“, findet Reinhard Forthaus von der Schulaufsicht des Kreises. In Großstädten war es zum Teil ein Drittel, der Kinder, bei denen ein Förderbedarf ermittelt wurde. Im Kreis Unna immerhin noch 20 Prozent. Insgesamt neun Kinder aus Schwerte haben bislang noch nicht am Test teilgenommen. „Gründe dafür können Krankheit, lange Kuren oder ein Wohnungswechsel sein“, erläutert Forthaus. Sorge machen ihm jene vier Kinder, die keinen Kindergarten besuchen, aber dennoch Sprachförderung benötigen. Denn die entsprechende Förderung findet in den Kindertageseinrichtungen statt, die dafür auch Zuschüsse erhalten. „Einen externen Unterricht für vier Kinder einzurichten, wäre sehr kostspielig“, so der Experte vom Schulamt. 

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