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Springerle finden doch noch ein Zuhause

WANDHOFEN Es ist wahrscheinlich sein schönstes Weihnachtsgeschenk: Günter Schanzenbach darf seine selbst gebackenen Springerle zwar nicht beim Weihnachtsmarkt „Bürger für Bürger“ verkaufen (RN berichteten) – dafür haben die Wandhofener Bürgerschützen den rüstigen Rentner auf ihren Weihnachtsmarkt am 15. und 16. Dezember eingeladen.

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Springerle finden doch noch ein Zuhause

Günter Schanzenbach (r.) und Frank Kayser vom Schützenverein.

Beim Frühstück hatte Frank Kayser, Vorsitzender der Bürgerschützen in Wandhofen, Anfang Oktober von Schanzenbach und seinen Anis-Plätzchen gelesen. „Da muss man doch etwas tun“, war sein erster Gedanke. Gesagt, getan. Kayser nahm Kontakt zu dem 81-Jährigen auf und schlug ihm vor, am dritten Adventswochenende auf dem Schützenplatz an der Wandhofener Straße seine aufwendigen Backwaren im Bauchladen zu verkaufen.Erlös an Hospiz und Brücke Günter Schanzenbach sagte sofort zu. An den beiden Dezember-Nachmittagen ist er nun für den guten Zweck in Wandhofen unterwegs. Den gesamten Erlös des Springerle-Verkaufs will er an das Hospiz und „Die Brücke“ spenden. Bis es soweit ist, wartet aber noch eine Menge Arbeit auf den 81-jährigen Villigster. Denn die Produktion der Springerle, die aus feinem Eierschaumteig bestehen, ist besonders aufwendig. Vor allem die lange Reifezeit unter bestimmten Luftfeuchtigkeitsbedingungen macht das Backen der süddeutschen Spezialität zu einem Wagnis.Geschmack mit Spannung erwartet So muss auch Frank Kayser bis Dezember auf dieses Geschmackserlebnis warten. Die Probespringerle ließ Günter Schanzenbach ihn nicht probieren. Aber beim Weihnachtsmarkt bekommt Kayser bestimmt ein Plätzchen geschenkt.

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