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Telefon statt Großbild bei Hochwasser

SCHWERTE Ein besseres Hochwasserwarnsystem ist machbar. Einem sichtbaren Pegel für die Altstadt erteilte das Land aber eine Absage, zumindest in finanzieller Hinsicht.

Telefon statt Großbild bei Hochwasser

Dreireimal führte die Ruhr im vergangenen Jahr Hochwasser.

Das Landesamt für Naturschutz hatte dies in einem Schreiben an Bürgermeister Heinrich Böckelühr (Foto) erklärt. Die vorhandenen Informationseinrichtungen, so der Tenor des Schreibens, könne man durchaus erweitern. Böckelühr hatte sich nach dem dreimaligen Hochwasser an der Ruhr bei der Behörde sowie bei dem zuständigen Landesministerium dafür eingesetzt, dass eine zentral angebrachte Wasserstandsanzeige für die Bewohner des tief liegenden alten Wohnbereichs in der Altstadt angebracht wird, ohne dass auf das Internet zurückgegriffen werden muss. Land schlägt mehrere Möglichkeiten vor Die Landesbehörde schlägt der Stadt nunmehr mehrere Möglichkeiten vor, wie das Ansinnen umgesetzt werden kann. So wird neben einer telefonischen elektronischen Sprachansage für die Bevölkerung auch eine Alarmierung per SMS von kommunalen Einrichtungen angeregt. Das will das Land auch bezahlen.  Eine Großbildanzeige, auf der der aktuelle Pegelstand sowie die Uhrzeit der Messung angezeigt wird, sei grundsätzlich ebenfalls umsetzbar. Allerdings werde das Land hierfür keine Kosten übernehmen.Stadt müsste Großbildanzeige bezahlen Die zusätzliche Großbildanzeige müsste von der Stadt Schwerte finanziert werden, weil nach Ansicht des zuständigen Ministeriums die Verbesserung der Übertragungstechnik „mehr Vorteile als die Ansteuerung einer Großbildanzeige hat“. In der nächsten Zeit wird ein gemeinsames Gespräch zwischen dem Landesamt und der Stadt stattfinden, bei dem ausgelotet werden soll, mit welchen Maßnahmen die frühzeitige Information der Altstadt vor drohendem Hochwasser künftig besser sicher gestellt werden kann.Minister Uhlenberg hat Unterstützung zugesagt Bürgermeister Böckelühr freut sich, dass sein Vorschlag „konstruktiv aufgegriffen“ wurde. „Durch eine schnelle und einfache Warnung lassen sich bei drohendem Hochwasser künftig kostenintensive und zur Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens führende Schäden vermeiden“, so der Bürgermeister. Der zuständige Minister Eckhard Uhlenberg hat in einem persönlichen Schreiben an den Bürgermeister seine Unterstützung zugesagt.

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