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Kreisverkehr für die B236 in Ergste

Wann kommt ein Kreisel für die Letmather Straße?

Schwerte-Ergste. Tag für Tag gefährliche Situationen an der Ruhrtalstraße/Letmather Straße. Autofahrer, die schnell noch abbiegen wollen. Die CDU Ergste hofft auf einen Kreisverkehr, doch die Entscheidung fällt anderswo.

Wann kommt ein Kreisel für die Letmather Straße?

So sieht der Planungsentwurf von Straßen NRW aus. Das Graue ist das Land, das gekauft werden muss: rund 1100 Quadratmeter.paulitschke Foto: Bernd Paulitschke

„Wenn du die Kreuzung stilllegen könntest, dann könntest du diesen Kreisverkehr mal eben in zwei Monaten bauen“, sagt Stadtplaner Adrian Mork. Aber das sei eben nicht möglich. Dieser Kreisel müsse „unter Verkehr gebaut werden“. Ohnehin kann die Stadt Schwerte nicht viel tun. Für Änderungen an der B236 ist der Bund zuständig, in der konkreten Umsetzung also der Landesbetrieb Straßen NRW.

Bereits im Dezember 2014 hatte Straßen NRW eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Und schon seit Jahren setzt sich die CDU in Ergste dafür ein, dass die T-Kreuzung auch tatsächlich schnell zum Kreisel wird. „Riskante Manöver“ könne man hier tagtäglich ansehen, unterstrich Ergstes CDU-Vorsitzender Hans-Georg Rehage am Montagnachmittag bei einem Termin vor Ort: Erst spät könne man sehen, wer wohin abbiege. Und ob nach neun Autos, die abbiegen, das zehnte nicht vielleicht doch in eine andere Richtung wolle. Parteikollegen sahen es ähnlich. Es sei ein Wunder, dass es noch nicht zu tödlichen Unfällen gekommen sei.

Neben der Fahrbahn müsste Erde aufgeschüttet werden

Ein Kreisverkehr braucht mehr Platz als eine T-Kreuzung. Deshalb muss vor Baubeginn Land angekauft werden. Rund 1100 Quadratmeter, die derzeit noch Bernd und Paul Himmelmann gehören. Die aber hätten schon signalisiert, dass sie verkaufen würden, erklärten die CDU-Vertreter. Wo es jetzt noch neben der B236 steil bergab geht, muss dann Erde aufgeschüttet werden, damit der Kreisverkehr Platz hat. So sieht es der offizielle Planungsentwurf vor, den Adrian Mork beim Termin vor Ort dabei hatte.

Und wie schnell könne sich nun etwas tun? NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst habe ihm Anfang des Monats signalisiert, so Mork: Vielleicht klappe es ja bis Ende 2018 noch mit den Ausschreibungen. Das Land habe jedenfalls schon erstes Geld für den Umbau der Kreuzung reserviert.

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