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Ärger um Baugebiet Klockenberg

SELM Ärger mit Anwohnern gibt es bereits jetzt bei der Entwicklung des Baugebiets "Am Klockenberg". Gemeinsam mit dem Bauverein zu Lünen entwickelt die Stadt dort ein Baugebiet für rund 80 Grundstücke.

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Ärger um Baugebiet Klockenberg

Auf der anderen Straßenseite soll eine Zufahrt zum Baugebiet erstellt werden.

Drei Anbindungen sind vorgesehen, doch besonders die geplante Erschließung über die Alte Werner Straße erregt die Gemüter.

Dieter Kleinwächter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, gab am Donnerstag Bürgern Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern. Und diese war sehr kritisch.

Angst vor mehr Verkehr

Gegen das Baugebiet im Allgemeinen hat man nichts, doch wird ein vermehrter Straßenverkehr auf der Alten Werner Straße befürchtet. "Auch wenn es drei Anbindungen geben wird, fast alle werden über die Alte Werner Straße fahren", so eine Anwohnerin dieser Straße. Die Bewohner des neuen Baugebiets würden wohl kaum auf dem Weg zur Arbeit über die Südkirchener Straße fahren. "Ich glaube dass fast alle den Weg zur neuen Werner Straße nehmen werden. denn nur so kommen sie am schnellsten in die anliegenden Städte und zur Autobahn." Die Anwohner können auch nicht nachvollziehen, wie die Planer von 30 PKW in Spitzenzeiten sprechen könnten. "Es werden wohl einige mehr sein, schon jetzt ist die Straße in den Morgenstunden voll ausgelastet."

Alternative vorstellen

Der Ausschuss sollte am Donnerstag die Plan-Offenlegung beschließen. Dies tat er zwar auch, doch bereits bei einer nun geplanten Bürgerversammlung soll ein alternatives Erschließungskonzept vorgestellt werden. Maria Lipke (UWG): "Gegen das Baugebiet ist niemand, die Erschließung ist das Problem." Man sollte wieder über eine Erschließung von der Neuen Werner Straße nachdenken. Aas Architekturbüro Stapelmann und Bramey stellte dem Ausschuss den vorläufigen Bebauungsplans vor. Wie bereits berichtet, soll es sich um ein Gebiet gehobenen Standarts handeln. Gebaut werden nur maximal zweigeschossige Gebäude, die Firsthöhe darf maximal 9,50 Meter betragen. Es soll eine offene Bauweise gelten. Durch die besondere Lage der Baugrenzen soll eine Bildung von Wohnhöfen unterstützt werden. Zulässig sind nur Einzel- und Doppelhäuser. Als maximale Baubreite sind 15 Meter vorgesehen. Garagen dürfen in den Vorgärten nicht erstellt werden.

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