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Blitzende Pokale für Dackel

Jährliche Zuchtschau mit Teckelrennen

Auf dem Klubgelände am Recheder Mühlenweg entging den Blicken des Wertungsrichters Dr. Christian Scholz aus Coesfeld keine Einzelheit. Insgesamt 17 Teckel der Gattungen Rauhhaar, Kurzhaar und Langhaar waren zu der Zuchtschau gemeldet. Vor der Vorführung wurden sie gewogen, vermessen, ihr Gebiss und ihr Gebäude kontrolliert. «Nicht über zehn Kilogramm darf ein Standardteckel wiegen», erzählte der zweite Vorsitzende der Ortsgruppe und Zuchtschauleiter Peter Michael Gorisch. Weiterhin entscheidet der Brustumfang der Dackel über die Zuordnung als Kaninchenteckel, bis 30 Zentimeter Brustumfang, Zwergteckel bis 35 oder Normalschlag, über 35 Zentimeter. Acht Hunde erreichten letztendlich die Bewertung «vorzüglich», sieben Hunde stufte der Wertungsrichter als «sehr gut» ein, zwei als «vielversprechend». Eine Niederschrift fand der besonders für die Zucht ausschlaggebende Formwert umgehend in den Führungspapieren der Teckel. An jeden Hundeführer, dessen Hund mit der Benotung vorzüglich versehen wurde, überreichte Gorisch zudem einen blitzenden Pokal. Spannend wurde es nochmals zum Ende, als Dr. Christian Scholz den schönsten Hund der DTK Ortsgruppe Olfen-Sandfort sowie den schönsten Hund des Tages kürte. Innerhalb der Ortsgruppe Olfen-Sandfort machte Claudia Hölscher mit ihrem Langhaardackel Artus vom Friesenstern eine besonders gute Figur. «Ein Langhaarteckel besticht immer durch seine Eleganz, für die anderen wird es schwer, wenn ein solcher in der Konkurrenz ist», erläuterte Dr. Christian Scholz. Als schönsten Hund des Tages kürte der Wertungsrichter allerdings Tigerteckel Caesar von der Pottheide, der insbesondere im Stand an der Seite von Inge Schilling aus Ostbevern überzeugte. Für die Dackel, Hundeführer und Zuschauer bildete das Teckelrennen einen amüsanten Abschluss der Zuchtschau. «Für alle Beteiligten ist das reiner Spaß», erzählte Cornelia Linnert. Auf einer Strecke von 50 Metern wurde der schnellste Teckel ermittelt. Für den langsamsten Dackel gab es den Schneckenpokal. Doch nicht jeder Teckel wollte sich an die Streckenführung halten, manche hopsten über das Absperrband oder begnügten sich zur Belustigung der Zuschauer mit einem geruhsamen Spaziergang. Auch so mancher Hundeführer, kam bei dieser Disziplin aus der Puste. wmb

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