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Cappenberger Ludger Jonas wird nicht-residierender Domkapitular

CAPPENBERG Ein Cappenberger gehört künftig zur Riege der sechs nicht-residierenden Domkapitulare im Bistum Münster. Ludger Jonas, der seit 14 Jahren als Pfarrer im münsterländischen Recke tätig ist, wurde im Dezember von Bischof Reinhard Lettmann die Ernennungsurkunde überreicht.

Cappenberger Ludger Jonas wird nicht-residierender Domkapitular

Ludger Jonas.

Dompropst Josef Alfers berichtete, dass das Domkapitel mit großer Zustimmung dem Vorschlag des Bischofs gefolgt sei, Jonas in dieses Kollegium zu berufen.

Die Menschen liegen Jonas am Herzen

Der 50-jährige Ludger Jonas wurde in Waltrop geboren und wuchs in Cappenberg auf. Nach Volksschule und Gymnasium studierte er Theologie in Münster und Regensburg. Über die Stationen als Kaplan in Ibbenbüren und Ahlen kam er 1993 als Pfarrer in die St.-Dionysius-Gemeinde in Recke. Von den vielfältigen Aufgaben, die dieses Amt mit sich bringt, ist Jonas die Seelsorge besonders wichtig. "Die Menschen liegen mir am Herzen", betont der Cappenberger.

Seine Zusatzausbildungen unterstreichen dies. Durch Weiterbildungen zum Gruppentherapeuten und Ehe-, Familien- und Lebensberater hat er Fähigkeiten erworben, die ihm in seiner Aufgabe als Priester zugute kommen. Über die Gemeindearbeit hinaus arbeitet er zudem an den Beratungsstellen in Osnabrück und Bersenbrück mit.

Einführung in das Domkapitel am 27. Januar

Klar ist, dass bei dieser Fülle von Aufgaben und seiner künftigen Tätigkeit als nichtresidierender Domkapitular die Freizeit etwas zu kurz kommt. "Ich versuche aber, meine Hobbys Modellbau, Werkeln, Motorradfahren und Sport nicht aus den Augen zu verlieren und, wenn möglich, meine Arbeit mit ihnen zu verbinden", erzählt Ludger Jonas.

Seine Einführung in das Domkapitel ist für Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr im Rahmen einer Vesper im St.-Paulus-Dom vorgesehen.

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