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"Den Urlaub gemalt"

SELM Vielschichtig sind die Arbeiten von Iris Mosdzen, die sie bis Weihnachten unter dem Motto "Intuitionen" im Altenwohnhaus St. Josef ausstellt. Von der zarten Aquarellmalerei bis hin zu Collagen mit Papier und Sand, Acrylmalerei auf Leinwand, Pappe, Malplatten und Arbeiten mit Spachtelmasse reicht ihr Schaffensfeld.

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"Den Urlaub gemalt"

Iris Mosdzen vor dem Bild "Kirchhof" und mit dem Werk "Wüstenlandschaft".

Mal fordern kräftig rote Blüten die Aufmerksamkeit des Betrachters, dann sind es wieder ruhige Werke, wie die Wüstenlandschaft, in zarten hellen Tönen, die zum Entspannen einladen. "Einfach betrachten, sich zurücklehnen und entspannen", erklärte sie dazu. Bewegter sind die Meeresbrandungen, bei denen die Gischt sich an den Felsen bricht und weiße Spritzer in die Luft wirbelt.

Sehnsucht nach der Küste

"Ich habe mir den Urlaub gemalt, da ich dieses Jahr noch nicht am Meer war", verriet sie ihre Sehnsucht nach der Küste. Auch ihre beiden Werke "Callas und Rosen auf schwarzem Hintergrund" bringen eine gewisse Spannung und Stimmung.

Völlig aus der Reihe ihrer Bilder fällt jedoch "das Bücherregal". "Es ist eine Sache für sich", bemerkte dazu auch die Künstlerin. In braun, rot gehalten ist es ziemlich unaufgeregt, aber nicht langweilig. Blumen, Stilleben, Landschaften sind für Iris Mosdzen ebenso Motive, wie abstrakte Flächengestaltungen.

"Kirchhof" ist ihr Lieblingsbild

Da hat sie ihre Favoriten, doch ihr Lieblingsbild ist  "der Kirchhof". "Dieses Bild habe ich nach dem Psalm 90, Vers 12, gemalt und spiegelt meine Lebenseinstellung wider", sagte sie.

Die Laudatio sprach Heino Blum von der Künstlergemeinschaft Selm, der Iris Mosdzen seit 1993 angehört. Für den musikalischen Rahmen sorgten Gabriele und Rudolf Helmes auf der Oboe und am Klavier.

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