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Traumstart für das Musikfestival

Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Cappenberg Sommerwetter und ein ausverkauftes Haus: beste Startbedingungen für das elfte Musikfestival Schloss Cappenberg. Auch ein eingefleischter Jazz-Fan gehört zu den Dauergästen.

Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Felix Mendelssohn Bartholdys Oktett bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt. Foto: Foto: Günther Goldstein

Schon die erste Hälfte des ausverkauften Eröffnungskonzerts am Sonntagabend im Schlosstheater genügt, damit Lore Boas ins Schwärmen gerät. „Das ist einfach großartig“, sagt die Cappenbergerin. Und ihr Urteil hat Gewicht.

So spannend wie Jazz

Nicht nur, weil die Übersetzerin auch schon die zehn Musikfestivals zuvor besucht hat, sondern weil Musik das Lebenselexir der 91-Jährigen ist. Eigentlich der Jazz, den ihr verstorbener Mann Günter Boas entscheidend geprägt hatte: „Aber ich liebe auch Kammermusik. Und was hier auf der Bühne passiert, ist extrem spannend. Und so musikalisch“, sagt die Tochter eines Cellisten.

Die magische Zeit auf Schloss Cappenberg hat begonnen

Lore Boas (r.) ist eine internationale Jazz-Expertin. Sie liebt aber auch die Kammermusik - insbesondere auf Cappenberg. Foto: Foto: Günther Goldstein

Umbauarbeiten enden 2019

Schlossherr Sebastian Graf von Kanitz hatte nicht zu viel versprochen, als er eineinhalb Stunden zuvor das Festival eröffnete. Es werde wieder eine „magische Zeit“, versprach er mit einem Zitat der Festivalgründerin und -leiterin Mirijam Contzen.

Festival Eröffnung

Sebastian Graf von Kanitz bläst die zweite Konzerthälfte ein.
Bürgermeister Wihelm Sendermann (l.) aus Olfen und sein Selmer Amtskollege Mario Löhr waren unter den Festovalgästen.
Festivalstimmung auf dem Schlosshof.
Zahlreiche Ehrengäste und Sponsoren waren unter dem Premierenpublikum.
Im Gelben Saal des Schlosses wurden die Gäste während der Pause bewirtet.
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.
Die Plätze im Schlosstehater waren begehrt.
Zahlreiche Ehrengäste und Sponsoren waren unter dem Premierenpublikum.
Latica Honda-Rosenberg (l.) hatte bei Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett die erste Geige gespielt. Festivalleiterin Mirkijam Contzen dankte ihr.
Erst 16 Jahre alt war Felix Mendelssohn Bartholdy, als er das Oktett schrieb.
Die Plätze im Schlosstehater waren begehrt.
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.
Jeder Künstler hat eine weiße Rose bekommen.
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.
Schlussapplaus, der nicht abbrechen will.
Aus ganz Deutschland strömen Festivalgäste nach Cappenberg.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Felix Mendelssohn Bartholdy bildete den Abschluss des ersten Konzertabends: ein Stück, das die Grenzen der Kammermusik zu sprengen droht und fast wie ein Orchesterstück daher kommt.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Wein vom gräflichen Weingut in Lorch.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Josef Suks Klavierquartett gehört zu den eher unbekannten Stücken, mit denen das Festoval das Publikum vertraut macht. Die begeisterten Zuhörer fragen sich anschließend, warum das ebenso tempeamentvolle wie lyrische Stück so selten zu hören ist.
Lore Boas (r.) ist eine internationale Jazz-Expertin. Sie liebt aber auch die Kammermusik - insbesondere auf Cappenberg.
Und das trotz der andauernden Umbauarbeiten: der Grund, dass das Festival in den vergangenen zwei Jahren ausgefallen war. Von Kanitz rechnet damit, dass sich die Baumaßnahme noch „bis zum Frühjahr 2019“ hinziehen werde. „Ich hatte immer gesagt dass ich die Wiedereröffnung des Museums im Schloss noch während meiner Amtszeit machen werde“, sagt Landrat Michael Makiolla während der Konzertpause. Und die endet im Herbst 2020.

Neben dem Landrat hatten auch Mario Löhr und Wilhelm Sendermann, die Bürgermeister von Selm und Olfen, in der Reihe der Ehrengäste Platz genommen. Sie erlebten bereits am ersten Festivaltag ein „Programm, vollgepackt mit Vertrautem und eher Unbekanntem in einer so nur in Cappeberg vorkommenden Interpretation“, wie es Intendant Dr. Berthold Warnecke für die gesamte Festivalwoche angekündigt hatte.

Dienstag zur öffentlichen Probe

Für mich ist das hier besser als Urlaub“, sagt Lore Boas. Jeden Tag entführen Contzen und ihre 18 virtuosen Kollegen das Publikum in eine andere Klang-und Gefühlswelt – an diesem Dienstag sogar kostenlos. Von 15 bis 16.30 Uhr proben die Musiker öffentlich. Ab 14 Uhr ist das Festivalcafé geöffnet.

Programm

22. Mai, 14 bis 17 Uhr: Festivalcafé, 15 bis 16 Uhr: öffentliche Probe bei freiem Eintritt

23. Mai, 19.30 Uhr, Theaterkonzert „Take five – eine Handvoll“; 18.45 Uhr Konzerteinführung (30 Euro/35 Euro)

25. Mai, 19.30 Uhr: „Konzert in die Nacht“ in der Stiftskirche mit kulinarischem Angebot in der Pause (25/35/45 Euro)

26. Mai, 19.30 Uhr: Theaterkonzert Müllerin Art; 18.45 Uhr Konzerteinführung (30/35 Euro)

26. Mai, 22.30 Uhr: „Late Night Sessions“ im Gelben Saal des Schlosses (20 Euro)

27. Mai, 11 Uhr, Familienkonzert im Theater des Schlosses (10/ 5 Euro)

27. Mai, 17 Uhr, Abschlusskonzert: „Erinnerungen ... Es war einmal“; 16.15 Uhr Konzerteinführung (35 Euro/30 Euro)

Tickets: 01806 700 733

Kurz vor Beginn des ersten Festivalkonzerts

Königliche Musik auf Schloss Cappenberg

Cappenberg An diesem Pfingstsonntag beginnt das elfte Cappenberger Musikfestival. Schon bevor um 19.30 Uhr der erste Willkommensapplaus im Schlosstheater aufbranden wird, ist die Anwesenheit der 19 Virtuosen auf dem barocken Schlossgelände aber unüberhörbar. Sie lassen für ein Hochzeitspaar unversehens den Himmel voller Geigen hängen.mehr...

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