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Ehrenamtliche in Äckernschule: Wie in einer Familie

BORK Für ihr großes Engagement an der Grundschule Auf den Äckern wurden Gabriele Exler und Michael Koritnik kürzlich von Schulministerin Barbara Sommer in Düsseldorf geehrt. Matthias Münch sprach mit ihnen über ihre Arbeit.

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Michael Koritnik fegt nicht nur das Laub auf dem Hof der Äckernschule zusammen.

Gabriele Exler beim Tischdecken für die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule.

Frau Exler, Herr Koritnik, seit wann sind Sie an der Borker Grundschule aktiv?

Exler: Seit August 2006 in einem 1,25 -Job, zwischendurch für vier Monate ehrenamtlich. Wenn der 1,25 -Job im Dezember ausläuft, dann mache ich wieder ehrenamtlich weiter.

Koritnik: Von April 2006 bis April 2007 hatte ich einen 1,25 -Job. Seitdem arbeite ich ehrenamtlich. Die ehrenamtlichen Verträge haben wir beide schon unterschrieben. Dafür gibt es zwar kein Geld, aber aus versicherungsrechtlichen Gründen ist es wichtig.

Warum arbeiten Sie jetzt ehrenamtlich in der Schule?

Koritnik: Als der 1,25 -Vertrag auslief, fragten mich die Kinder: Kommst du nach den Ferien wieder. Ich sagte nein und merkte, wie traurig viele Schüler waren. Dann war mir auf einmal klar: Natürlich komme ich wieder.

Exler: Ganz klar, auch ich mache es in erster Linie wegen der Kinder. Es ist schön, wenn sie mit ihren kleinen Sorgen kommen und man ihnen helfen kann. Aber das ist nicht der einzige Grund.

Welchen Grund gibt es noch?

Exler: Das gute Verhältnis zum Kollegium. Die Rektorin Frau Halfmann behandelt uns nicht wie Ein-Euro-Kräfte. Sie setzt sich für uns ein.

Koritnik: Die Kollegialität mit den Lehrern ist wirklich gut. Wir werden einwandfrei akzeptiert. Es ist hier wie in einer Familie.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Koritnik: Ich habe Maler und Lackierer gelernt.      

Exler: Und ich Bürogehilfin bei der Bank.

Und was machen Sie jetzt in der Schule?

Koritnik: Ich helfe überwiegend dem Hausmeister, halte den Schulhof sauber, erledige kleine Reparaturen oder Streicharbeiten, repariere Fahrräder der Kinder oder arbeite mit ihnen im Schulgarten. Alles was anfällt, manchmal auch am Wochenende.

Exler: Ich helfe im Medienraum aus, mache Fotokopien oder binde kleine Bücher für die Lehrer. Ab mittags gabe ich das Essen für die Kinder der Offenen Ganztagsschule aus und mache in den OGS-Räumen die Regale sauber.

Und das alles ohne Bezahlung?

Exler: Ich mache dies gern ehrenamtlich. Aber natürlich fände ich es gut, wenn daraus mal ein Minijob auf 400 -Basis werden könnte.

Koritnik: Das sehe ich genauso. Eine finanzielle Anerkennung für die Arbeit wäre schon schön. Doch ich komme auch ohne Bezahlung weiter.

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Michael Koritnik fegt nicht nur das Laub auf dem Hof der Äckernschule zusammen.

Gabriele Exler beim Tischdecken für die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule.

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