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Ein Schultag mit der Feuerwehr

CAPPENBERG Tatü-tata, tatü-tata: Das Martinshorn tönt über den Hof der Freiherr-vom-Stein-Grundschule in Cappenberg. Doch kein Feuer lodert, kein Schüler hat sich verletzt und auch kein Keller muss ausgepumpt werden.

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Viele Schläuche beherbergt der Einsatzwagen.

Auch Funkgeräte gehören zur Ausstattung der Feuerwehr und wurden natürlich erklärt.

Heute steht halt die Feuerwehr auf dem Stundenplan. „Wir haben das Thema Brandschutz sowieso im Lehrplan stehen“, betont die kommissarische Schulleiterin Maria Göddeke. Daher lud sie den Löschzug Cappenberg in die Schule ein, um etwas über das richtige Verhalten bei einem Feuer aber auch über das Berufsbild des Feuerwehrmanns zu berichten.

"Der Dienst macht auch Spaß"

Zunächst geht Feuerwehrmann Thorsten Hoppe in die Klasse, genauer gesagt in die 2a. Er stellt sich und die Arbeit der Feuerwehr vor. „Wir fahren auch los, wenn ihr bereits schlaft“, so Hoppe zu den Schülern. 40 Männer und eine Feuerwehrfrau hat der Löschzug Cappenberg. „Der Dienst macht aber auch Spaß und wir erleben nicht immer schlimme Sachen“, stellt er die schönen Seiten wie die Kameradschaft des Feuerwehrdaseins vor.

 „      Was müsst ihr denn machen, wenn ihr ein Feuer bemerkt“, fragt er in die Runde. Nur zaghaft gehen einige Hände hoch. Also erklärt Hoppe das richtige Verhalten. Die Eltern sollten geweckt, bzw. die Feuerwehr gerufen werden. Beim Anruf sind die sechs W entscheidend. Wer, Wo, Was, Wie viele, Welche und Warten. Also, wer anruft und woher, was geschehen ist und eventuell wie viele Verletzte es gibt und welche Arten und ganz wichtig, auf Nachfragen warten.

Sauerstoffgeräte und Rettungsmasken

Die Kinder lauschen mucksmäuschenstill. Hoppe zeigt dann auch noch Teile der Ausrüstung, wie Sauerstoffgerät oder eine Rettungsmaske. Abschließend fragt er noch ‘mal. „Wie verhaltet ihr euch im Brandfall richtig?“ Flugs gehen fast alle Hände nach oben. Also, in der Theorie haben die Schüler schon einmal gut aufgepasst.

Nach der Theorie im Klassenraum folgt natürlich die Praxis auf dem Schulhof. Insgesamt drei Wagen des Löschzugs stehen dort und Hoppe und seine Kameraden erklären den Schülern geduldig jedes einzelne Bauteil. Die Autos und die darin enthaltene Technik begeistern die kleinen Schüler. „Was ist das denn?“ oder auch „Was macht man damit?“ wird immer wieder gefragt.

Schläuche, Spritzen und die Kettensäge

Von Schläuchen über verschiedene Arten von Spritzen geht das Repertoire. Aber nicht nur Dinge, die typisch für die Feuerwehr sind, befinden sich in den verschiedenen Boxen. Auch eine Kettensäge ist dort zu finden. Diese macht sogar noch mehr Krach, als das Martinshorn. Sofort halten sich die Schüler die Ohren zu.

 Ausprobieren dürfen sie natürlich auch, zwar nicht die Kettensäge aber die Spritzen oder das Funkgerät. Abschließend legen Hoppe und Co noch ein Feuer, das sie fachmännisch löschen. Damit ging dann auch ein Schultag an der Freiherr-vom-Stein-Grundschule zu Ende, den die Kinder bestimmt lange nicht vergessen werden

  

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Viele Schläuche beherbergt der Einsatzwagen.

Auch Funkgeräte gehören zur Ausstattung der Feuerwehr und wurden natürlich erklärt.

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