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Kindertagespflege in Selm

Eltern schauen Tagesmüttern über die Schultern

Selm Die Kindertagespflege „Zwergenland“ in Selm hat zum Tag der offenen Tür eingeladen. Immer mehr Eltern entscheiden sich für eine Tagesmutter – nicht nur wegen des besseren Betreuungsverhältnisses.

Eltern schauen Tagesmüttern über die Schultern

Tagesmutter Melanie Tamm sorgt dafür, dass sich alle Kinder zum Mittagessen auf der Veranda einfinden. Foto: Anabelle Körbel

Es ist zwölf Uhr. Die Kinder spielen im großen Garten, während die Sonne vom Himmel brennt: Zeit für das Mittagessen in der Kindertagespflege „Zwergenland“. Dort betreuen die Tagesmütter Caroline Westrup und Melanie Tamm von Montag bis Freitag zehn Kinder – von 5.30 bis 18 Uhr. An diesem Mittwoch ist Tag der offenen Tür in der Kindertagespflege: Interessierte Eltern sind eingeladen, einen Einblick in die Arbeit der Tagesmütter zu erhalten.

Im Vorhinein haben sich 12 Eltern angemeldet. Der erste Schwung sei direkt am Morgen gekommen, erzählt Melanie Tamm. Auch Daniela Volle ist mit ihrer neunmonatigen Tochter Emilia vorbeigekommen. Sie beginnt im September wieder zu arbeiten, ab da soll Emilia tagsüber mit den anderen Kindern im Zwergenland betreut werden. Warum sie sich für eine Tagespflege entschieden hat? „Weil ich es familiärer finde. Die Gruppen sind kleiner, die Kinder sind besser behütet“, sagt sie.

Tag der offenen Tür im Zwergenland

Tag der offenen Tür bei den Tagesmüttern Caroline Westrup und Melanie Tramm von der Kindertagespflege "Zwergenland" in Selm.
Hier werden Vater- und Muttertagsgeschenke gebastelt.
Tag der offenen Tür bei den Tagesmüttern Caroline Westrup und Melanie Tramm von der Kindertagespflege "Zwergenland" in Selm.
Tag der offenen Tür bei den Tagesmüttern Caroline Westrup und Melanie Tramm von der Kindertagespflege "Zwergenland" in Selm.
Tag der offenen Tür bei den Tagesmüttern Caroline Westrup und Melanie Tramm von der Kindertagespflege "Zwergenland" in Selm.
Tag der offenen Tür bei den Tagesmüttern Caroline Westrup und Melanie Tramm von der Kindertagespflege "Zwergenland" in Selm.
Tagesmutter Caroline Westrup schenkt den Kindern Wasser ein.

Besseres Betreuungsverhältnis

Das stimmt: Eine Tagesmutter darf nur bis zu fünf Kinder betreuen. In ganz Nordrhein-Westfalen liegt der Durchschnitt bei neun Kindern pro pädagogische Fachkraft. Außerdem, sagt Daniela Volle, kenne sie einige Mütter in Selm, die gute Erfahrungen mit den Tagesmüttern gemacht haben: „Sie sind alle voll zufrieden hier“, erzählt sie. Auch, weil das Betreuungsangebot so flexibel ist.

„Wer möchte Kribbelwasser?“, fragt Caroline Westrup in die Runde. Die Kinder haben sich im Schatten der Veranda niedergelassen und warten ungeduldig auf das Essen. Nachdem alle etwas zu trinken haben, kommt das heutige Mittagessen auf den Tisch: Karotteneintopf. „Na, du siehst hungrig aus“, sagt sie zu Gero und lädt ihm als erstes auf. Anschließend gibt es Eis als Nachtisch, das hatte Caroline Westrup den Kindern an diesem heißen Tag fest versprochen.

Die Tagesmütter bieten den Kindern stets ein buntes Programm: Spaziergänge, Marktbesuche, Malen – langweilig wird es im Zwergenland nicht. „Heute basteln wir Vatertags- und Muttertagsgeschenke“, erzählt Melanie Tamm. Bunte Herzen für die Mütter, Bagger für die Väter. Außerdem haben sich am Nachmittag noch weitere Eltern zum Besuch angekündigt. Aber eines nach dem anderen. Denn die Kombination aus den sommerlichen Temperaturen und dem Mittagessen macht müde: Jetzt ist es erst einmal höchste Zeit für den wohlverdienten Mittagsschlaf.

Selm Eine Tagesmutter ist für viele Eltern eine geeignete Alternative zur Kindertagesstätte. Tageseltern werden mittlerweile staatlich gefördert – doch das macht den Arbeitsalltag nicht unbedingt leichter. Caroline Westrup und Melanie Tamm erzählen von ihrer Arbeit, bei der das erste Kind schon um 5.15 Uhr vor der Tür steht.mehr...

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