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Größter Kürbis im Kreis

SELM Sie haben ihre Kürbisse gehegt und gepflegt, gegossen und gedüngt. Am Ende hatten die den größten Kindergarten-Kürbis im ganzen Kreis. Als Lohn erhielten die Jungen und Mädchen der Villa Kunterbunt und ihre Erzieherin Mechthild Warnke jetzt einen Scheck über 300 Euro von der GWA-Abfallbereitung des Kreises Unna.

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Größter Kürbis im Kreis

Doris Homann (r.) von der GWA, Erzieherin Mechthild Warnke und die Kinder der Villa Kunterbunt mit ihrem zweitgrößten Kürbis. Das Sieger-Exemplar wurde bereits zu einer Halloween-Maske verarbeitet.

Zum dritten Mal hatte die GWA den Kürbis-Wettbewerb veranstaltet. 75 Grundschulen und Kindertagesstätten aus dem Kreis beteiligten sich diesmal daran. Von ihnen konnten schließlich nur 19 Kitas und acht Schulen bewertbare Kürbisse vorzeigen, wie Doris Homann von der GWA erklärte. Die anderen hatten in diesem Jahr wohl viele Probleme mit der Feuchtigkeit, so dass ihre Kürbisse vertfaulten. Oder sie wurden von Schnecken und Läusen verzehrt. Wieder andere fielen leider dem Vandalismus zum Opfer.

Kompost ist wertvoll

Doris Homann brachte die Siegprämie für den besten Kindergarten in die Villa Kunterbunt und erläuterte dabei noch einmal die ökologische Absicht, die die GWA mit dem Wettbewerb verfolgte. Den Kindern sollte auf spannende Weise vermittelt werden, wie wertvoll Kompost aus Küchen- und Gartenabfällen für das Wachstum von Pflanzen und Gemüse ist. Die Jungen und Mädchen sollten lernen, Küchen- und Gartenabfälle nicht achtlos wegzuwerfen, sondern zu sammeln, zu kompostieren und dann zu verwerten.

Umfang von 135 Zentimetern.

 Dazu hatte die GWA den Teilnehmern im Frühjahr Kürbissamen, Pflanzempfehlungen und Gutscheine für Kompost zur Verfügung gestellt. Eigener Kompost oder Pferdemist wie in der Villa Kunterbunt durfte auch verwendet werden. Und das brachte - in Kombination mit der liebevollen Pflege - dem Selmer Kindergarten den großen Erfolg. Der Siegerkürbis hatte einen Umfang von 135 Zentimetern.

Maske für Halloween

Allerdings war das Prachtstück bei der Preisübergabe am Mittwoch nicht mehr vorhanden. Mechthild Warnke, die sich mit den Kindern um die Kürbiszucht gekümmert hatte, erklärte warum: "Bei unserem Kartoffelfest haben wir das Gewicht des Kürbis schätzen lassen. Viktoria und ihre Mutter Joanna Badura lagen mit 16 Kilo richtig und durften den Kürbis mit nach Hause nehmen." Was dann aus ihm geworden ist, erzählte Viktoria selbst: "Wir haben ihn ausgehöhlt und eine Maske für Halloween daraus gemacht." 

Was mit den gewonnenen 300 Euro geschieht, soll beim nächsten Elternabend im Kindergarten besprochen werden. Unter anderem fehlt noch Geld für eine Außentheaterbühne, die im nächsten Jahr im Garten der Villa Kunterbunt gebaut werden soll.

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