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Schulbetreuung in Selm

In der offenen Ganztagsschule fehlen Plätze

Am Freitag endete in Selm die Anmeldefrist für die offenen Ganztagsschulen im neuen Schuljahr. Nicht alle Kinder können untergebracht werden, denn es fehlen Plätze. Die Stadt hat aber vielleicht eine Lösung.

In der offenen Ganztagsschule fehlen Plätze

Die Plätze an der offenen Ganztagsschule sind beliebt. An der Overbergschule fehlen im neuen Schuljahr 31 Plätze.

Die Eltern der künftigen i-Männchen konnten bis vergangenen Freitag ihre Kinder für die offene Ganztagsschule (OGS) anmelden. Sie taten dies reichlich, sodass die Stadt nun vor Problemen steht. Denn lediglich an der Ludgerischule wären nach dem jetzigen Stand sieben Plätze nicht besetzt.

An allen anderen Grundschulen gibt es dagegen mehr Anmeldungen als Plätze zur Verfügung stehen. „Die Zahlen sind aber noch nicht endgültig. Denn bis zum 31. März können Eltern jetziger OGS-Kinder noch den Betreuungsvertrag für das nächste Schuljahr kündigen“, teilte Wolfgang Strickstrock, Leiter des Amtes Jugend, Schule, Familie und Soziales am Montag dem Ausschuss für Schule, Kultur und Sport mit. Die Lage könne sich so noch etwas entspannen.

„Sehr eng“ bei der Betreuung

Sieht Wolfgang Strickstrock die Situation an der Grundschule Auf den Äckern am Standort Cappenberg mit sechs fehlenden Plätzen und am Standort Bork mit sieben fehlenden Plätzen als eng an, so sei die Situation an der Overbergschule sehr eng. Strickstrock: „Dort fehlen nach jetzigem Stand 31 Plätze.“ Dies auch deswegen, da im neuen Schuljahr ein Klassenraum nicht mehr zur Verfügung stehe.

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Dieser würde von der Schule benötigt, da es nicht drei, sondern vier Eingangsklassen gebe. „Im vergangenen Jahr konnten wir aufgrund des Klassenraums die Plätze von 84 auf 100 einmalig erhöhen.“

Reicht die Küche aus?

Wolfgang Strickstrock kündigte an, man werde nun Gespräche mit dem Trägerverein Ganz Selm führen. Strickstrock: „Wir möchten allen Kindern einen Platz bieten.“ Für die Overbergschule gebe es erste Überlegungen. „Wir könnten die Nebenräume der Turnhalle nutzen, die nun noch von der SG Selm benötigt werden. Die SG Selm könne nach Fertigstellung des neuen Umkleidegebäudes ab September umziehen. „Wir müssen aber schauen, ob die Küche für dann 115 Kinder ausreicht“, so Strickstrock.

Lothar Kirchner, Sprecher des Trägervereins Ganz Selm, hofft, dass man noch eine Lösung findet. Kirchner: „Entscheidend ist, dass wir ausreichend Räume zur Verfügung haben.“ Er sei sich sicher, dass die Verwaltung alles tun werde, Platz für alle angemeldeten Kinder zu schaffen.

In der offenen Ganztagsschule fehlen Plätze

Was geschieht aber, wenn es doch nicht für alle Kinder einen Platz im kommenden Schuljahr gibt? „Es gibt auf keinen Fall ein Losverfahren. Wir müssen dann schlussendlich schauen, nach welchen Kriterien die Kinder aufgenommen werden.“ Bedenken müsse man auf jeden Fall die berufliche und soziale Situation der Eltern. Und auch an Geschwisterkinder müsse gedacht werden. Kirchner: „Wir sind aber erst einmal optimistisch.“

Neuer Erlass

Der Vorstand befasst sich auch mit einem neuen Erlass des Schulministeriums. Der Erlass stellt klar, dass Kinder während der Zeiten des offenen Ganztags auch an regelmäßigen außerschulischen Veranstaltungen teilnehmen können und so die OGS früher verlassen dürfen. Kirchner: „Dies bringt mehr Flexibilität für die Eltern.“ Es sei aber wichtig, eine gute Balance zu finden zwischen dem Bedürfnis der Eltern und dem Anspruch des Trägers auf Verlässlichkeit. Kirchner: „Die Qualität der Angebote darf in keinem Fall leiden.“

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