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Poetry Slam in Selm

Junge Dichter suchen neue Mitstreiter

Selm Sieben junge Menschen aus Selm hatten sich im vergangenen Jahr zu einer Schreibwerkstatt getroffen. Ihr Wettstreit „Poetry Slem“ fand im November statt – nein, dabei handelt es sich nicht um einen Rechtschreibfehler. Jetzt suchen sie Verstärkung.

Junge Dichter suchen neue Mitstreiter

Magnus See unterstützt Maren Lobe (v.l.), Lara Seuffert, Marla Schröer, Romy Göke und Thebika Mahewaran beim Schreiben ihrer eigenen Texte. Weitere Schreib-Begeisterte sind in dem Kreis willkommen. Foto: Foto Malte Bock

Es war ein Versuch. Eine Idee. Maren Lobe hatte im vergangenen Jahr eine Schreibwerkstatt für Jugendliche ins Leben gerufen. Das Ziel: ein Poetry Slam – ein Schreibwettbewerb, bei dem das Wort „Slam“ in Anlehnung an ihre Heimatstadt als „Slem“ geschrieben wird.

Jugendpfleger Benedikt Dorth sei anfangs skeptisch gewesen, erinnert sich Maren Lobe. Ob Jugendliche dafür zu begeistern seien? „Ich beweis es dir“, sagte die 20-Jährige. 13 junge Menschen ließen sich auf das Schreib-Experiment ein, sieben waren bis zur Abschlussveranstaltung, dem 1. Selmer Poetry Slem im November auf der Burg Botzlar, dabei. Darüber hinaus rund 80 Besucher. Ein Erfolg. „Und damit wiederholungswürdig“, wie Maren Lobe fand. Der Start in die zweite Runde war beschlossen.

Fokus auf Kurzgeschichten

Seit der vergangenen Woche treffen sie sich nun wieder – unter Anleitung von Magnus See, Autor und Verlagsgründer aus Werne. Neben Maren Lobe sitzen Lara Seuffert, Marla Schröer, Romy Göke, Thebika Maheswaran am vergangenen Freitag auf dem Schulhof der ehemaligen Pestalozzischule, dem momentanen Standort des Jugendzentrums Sunshine, und schreiben. Es fehlen Alex Baum und Luca Nottenkämper, aber auch sie sind aus der letzten Runde dabei geblieben.

„Der Fokus soll in diesem Jahr auf Kurzgeschichten liegen“, sagt Maren Lobe. Und ganz wichtig: Die Runde will nicht unter sich bleiben. Neue Gesichter sind gern gesehen. Welche Voraussetzungen dafür nötig sind? „16 Jahre sollte man mindestens sein und eine gewisse Neigung für das Schreiben und eine Grundkreativität mitbringen“, sagt Magnus See. Er wird immer neue Schreibübungen in die Runde einbringen, Impulse geben, von außen auf die Texte gucken. „Hier wird keiner runtergemacht, vorgeführt oder total kritisiert“, beschreibt Thebika Maheswaran die Atmosphäre.

Treffen am 8. Juni

Einfach mal vorbeikommen und gucken, lohne sich auf jeden Fall, sagt die 17-jährige Schülerin. Das nächste Treffen findet am Freitag, 8. Juni, von 18 bis 20 Uhr im Jugendzentrum Sunshine, Pädagogenweg 4, statt.

So wird richtig „geslamt“:

Ein Poetry Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem Geschichten aus der eigenen Feder vorgetragen und von einer Jury bewertet werden.

Neben einem „Poetry Slem“ im November, soll es während der Einweihung des Begegnungszentrums an der Körnerstraße am 6. Juli und der Nacht der Jugendkultur am 29. September Auftritte geben.

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