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Stadt am Wasser in Selm

Neues Baugebiet: Wohnen an der Landmarke

Selm Sie gehört zu den spannendsten Bau-Projekten Selms der nächsten Jahre: die Stadt am Wasser. Alle Gestaltungsentwürfe sind jetzt einsehbar. Welcher Entwurf gewonnen hat und was Interessenten für ein Grundstück bezahlen müssen.

Neues Baugebiet: Wohnen an der Landmarke

Auf dieser Fläche soll bald die Stadt am Wasser entstehen. Foto: Foto: Arndt Brede

Sie gehört zu den spannendsten Bau-Projekten Selms der nächsten Jahre: die Stadt am Wasser. Alle Gestaltungsentwürfe sind jetzt einsehbar. Die Pläne der Bewerber hängen bis zum 15. Mai im ersten Obergeschoss des Amtshaus-Altbaus, Adenauerplatz 2, aus. Und zwar der Siegerentwurf und die Entwürfe, die die Jury des Architektenwettbewerbs weniger überzeugt hatten.

Aufgaben am besten gelöst


Den Wettbewerb gewonnen hatte, wie berichtet, der Entwurf der Stadtplaner- und Architekten-Partnerschaft Heinz Jahnen Pflüger aus Aachen. Sie schlug die anderen sechs Bewerber aus dem Rennen. Die entscheidenden Kriterien waren laut Dieter Kleinwächter, dem Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses: „Der Siegerentwurf hat die Aufgabenstellung, den Auenpark, die Münsterlandstraße, den Sportpark sowie die Achse in den Campus Süd anzubinden, am besten berücksichtigt.“ Auch die bestehende Bebauung auf der anderen Seite der Münsterlandstraße werde zu Fuß zu erreichen sein und umgekehrt.


Der Siegerentwurf sieht einen zentralen Bereich mit Aufenthaltsqualität vor. Wasser zum Planschen im Sommer und Eislaufen im Winter gibt es laut Plan auch. Westlich des geplanten wird sich künftig der Auenpark hinziehen. Nach Auskunft der siegreichen Planer sollen die Bewohner von jedem Haus aus diesen Park sehen können. Zudem quert im Plan eine Wasserachse mit mehreren Becken das Gebiet. Gastronomie, Waldstadion und ein Kunstpavillon sind unter anderem ebenfalls Bestandteile des Siegerplans.

Besondere Attraktion


Und auch der Rodelhügel soll als ganz besondere Attraktion integriert werden. Dazu nannte Bürgermeister Mario Löhr am Mittwochnachmittag während der Ausstellungseröffnung ein Detail, das die Öffentlichkeit so noch nicht wusste: „Wir werden ein Kunstwerk auf dem Hügel errichten. Das wird die neue Landmarke Selms.“ Erst auf Nachfrage verriet Löhr Genaueres: „Es wird eine sieben Meter hohe Kuppel aus Stahl und buntem Glas.“ Den Namen des Künstlers nannte er nicht. Nur so viel: „Es ist ein Künstler, der in Selm noch kein Kunstwerk öffentlich ausgestellt hat, der aber weltweit Referenzobjekte hat.“

Aber was haben eigentlich die übrigen Pläne der Wettbewerbsteilnehmer zu bieten? Wer die Entwürfe im Amtshaus sieht, erkennt zwar Unterschiede, bedarf aber der näheren Erläuterung. Die steht zumindest bei den drei erstplatzierten Plänen auf Tafeln daneben. Thomas Wirth, Beauftragter der Regionale-Projekte für die Stadt Selm, erklärt dazu: „Es war ein sehr guter Wettbewerb. Es waren gute Entwürfe.“

Bis zu 100 Bauplätze ab 2020

Zum Teil hatten die Entwürfe laut Wirth die Achse vom Campus Nord zum neuen Baugebiet nicht zufriedenstellend definiert. Auch die Baudichte sei bei einem Plan kritisiert worden. Andere hätten den Übergang zum Auenpark nicht durchlässig gemacht oder hätten uniforme Bebauung vorgeschlagen. Ein Entwurf war zwar nicht siegeswürdig, hatte sich jedoch mit Nachhaltigkeit bei der Quartiersentwicklung beschäftigt, Aussagen zum Beispiel zu Energienutzung getroffen.

2020 soll das Baugebiet auf den Markt kommen. Auf einer Fläche von 7,5 Hektar reicht es vom Grünen Weg im Norden, über die Münsterland Straße im Osten, bis zum Selmer Bach im Westen und zum Campusplatz Nord im Süden. Beim jüngsten Baustellengespräch hatte Bürgermeister Mario Löhr noch einmal betont, dass 80 bis 100 Bauplätze geschaffen werden.

Bis zu 300 Euro pro Quadratmeter

Die Quadratmeterpreise für die Grundstücke sollen mit 270 bis 300 Euro pro Quadratmeter höher als in der Vergangenheit in Selm angesetzt werden. Wegen der besonderen Verbindung zwischen Wohnen am Wasser und in der Nähe des Auenparks. Vom Bungalow bis zur dreigeschossigen Bebauung sei alles möglich. Der Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan ist gefasst. Jetzt werde das Bebauungsplan-Verfahren inklusive Bürgerbeteiligung durchgeführt. Erste Interessenten für Grundstücke gebe es schon, sagt Löhr. Weitere Interessenten können sich unter Tel. (02592) 69138 (Brilla) oder Tel. 69253 (Günaydin) melden. Reservierungen sind noch nicht möglich.

Das gab es für die Gewinner

  • Der Siegerentwurf des Gestaltungswettbewerbes wurde mit 25.000 Euro belohnt.
  • Platz 2 war mit 18.000 Euro dotiert.
  • 10.000 Euro gab es für den dritten Preis.
  • Die Finanzierung der Preise kommt anteilig aus der Regionale-Förderung und dem städtischen Haushalt.

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Auf dieser Fläche soll bald die Stadt am Wasser entstehen.

Foto: Arndt Brede

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