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Fußball: Kreisliga A

Paukenschlag! Grodowski ist nicht mehr Trainer beim PSV Bork

Bork Ingo Grodowski ist am Dienstagabend von seinem Traineramt beim PSV Bork zurückgetreten. Das teilte der Verein am Mittwochmorgen mit. Update: Thorsten Fischmann folgt auf Grodowski.

Paukenschlag! Grodowski ist nicht mehr Trainer beim PSV Bork

Ingo Grodowski ist zurückgetreten. Foto: Weitzel

Ausgangsmeldung: Ingo Grodowski ist nicht mehr Trainer beim PSV Bork. Der Coach, der im November 2014 den PSV von Peter Poslednik übernommen hatte, ist am Dienstagabend zurückgetreten. Darüber informierte der Sportliche Leiter Jochen Glischinski die Presse am Mittwochmorgen. Zuletzt setzte es vier Niederlagen in Folge, die in die 1:6-Niederlage gegen Bausenhagen gipfelte. Weitere Informationen folgen. Wir aktualisieren diesen Text fortlaufend.

Update 10.56 Uhr: „Ich habe diesen Schritt vollzogen, um der Mannschaft einen zusätzlichen Schub zu geben. Wir haben jetzt nach der Winterpause drei Spiele in Folge verloren – das 1:6 gegen Bausenhagen zuletzt war ein Tiefpunkt“, sagte Ingo Grodowski im Gespräch mit unserer Redaktion am Mittwochmorgen. Sein Abschied am Dienstag nach dem Training sei „sehr emotional“ gewesen. „Da ist auch im Laufe der Jahre eine Freundschaft entstanden. Besonders zwischen Jochen und mir. Dem Vorstand habe ich viel zu verdanken“, so Grodowski. Sein Rücktritt solle die Mannschaft motivieren. Grodowski: „Ich hätte es mir einfach machen können und die Saison zu Ende bringen können. Das wollte ich aber nicht. Der PSV Bork ist eine Herzensangelegenheit und ich will, dass diese Mannschaft in der Kreisliga A bleibt. Wichtig ist: Das waren drei richtig geile Jahre.“

Update 12.13 Uhr: Borks Sporlicher Leiter Jochen Glischinski konnte sofort einen Nachfolger präsentieren, betonte aber: „Der Rücktritt von Ingo fiel mir nicht leicht. Wir sind Freunde geworden, er hat über die drei Jahre eine hervorragende Arbeit geleistet. Ich rechne ihm das hoch an, dass er jetzt diesen Schritt wagt.“ Zum plötzlichen Rücktritt sagte er: „Irgendwann verschleißt man auch als Trainer.“ In Thorsten Fischmann hat der PSV Bork jetzt aber schnell einen Nachfolger gefunden. Fischmann, wohnhaft in Bork, war zuletzt beim Dortmunder Kreisligisten Hörder SC aktiv, trainierte auch schon Mannschaften beim PSV. „Wir haben schnell das Gespräch gesucht und waren uns auch schnell einig, dass Thorsten für die restlichen Spiele der Saison übernehmen wird“, so Glischinski.

Update 12.32 Uhr: „Überrascht waren wir alle und es herrschte Stille, als der Vorstand und Ingo das bekanntgegeben haben“, sagte PSV-Kapitän Julien Köppeler. Ob die aktuelle Niederlagenserie am Trainer liegt, lässt Köppeler allerdings offen. „Ingo hat es im Sommer geschafft, trotz der vielen Abgänge, eine schlagkräftige Truppe aufzustellen. Es liegt nicht immer am Trainer. Mit dem 1. FC Köln konnte beispielsweise Peter Stöger nicht punkten, mit Borussia Dortmund klappt es in der Bundesliga“, so der PSV-Kapitän. Zu Fischmann konnte sich Köppeler nicht äußern: „Wir hatten bisher keine persönlichen Berührungspunkte. Ich bin gespannt, wir lassen das auf uns zukommen.“

Update 13.58 Uhr: So überraschend Grodowskis Rücktritt war, so überraschend kam auch für Thorsten Fischmann sein neues Engagement. „Ich kenne Ingo schon lange, unsere Kinder haben beim PSV auch schon zusammengespielt“, sagte Fischmann, der auch schon eine Trainertätigkeit beim PSV ausübte. Sein Sohn Tim spielt immer noch in der zweiten Borker Mannschaft.

Paukenschlag! Grodowski ist nicht mehr Trainer beim PSV Bork

Thorsten Fischmann rückt für Ingo Grodowski ins Trainerteam des PSV Bork. (Archivfoto)

Fischmann freue der neue Posten gleich doppelt. „Einerseits freue ich mich richtig, dem Verein in dieser Situation helfen zu können, andererseits sehe ich das auch als Chance, dass andere Vereine auf mich aufmerksam werden“, so der 49-Jährige, der ab Juli 2018 eine neue Trainertätigkeit sucht.

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