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Fußball-Kreisliga: PSV Bork

Regnerisches erstes Training für Interimstrainer Thorsten Fischmann

Bork Nach dem Rücktritt von Coach Ingo Grodowski beim PSV Bork hat Thorsten Fischmann übernommen. Am Donnerstagabend leitete er seine erste Einheit. Sonntag sitzt der Interimstrainer erstmals beim Kreisligisten auf der Bank.

Regnerisches erstes Training für Interimstrainer Thorsten Fischmann

Thorsten Fischmann leitete Donnerstag seine erste Einheit als Interimstrainer des PSV Bork. Foto: Reith

Pünktlich zu seinem ersten Training begann es zu regnen. Bevor Interimstrainer Thorsten Fischmann um kurz vor halb 8 am Mittwochabend den Borker Kunstrasenplatz betrat, stellte er sich um 19 Uhr in der Kabine bei der Mannschaft vor, erklärte seine Philosophie, System und Laufwege. „Ich habe den Jungs meine Vorstellung mitgeteilt, den theoretischen Teil haben sie abgehakt“, sagte der neue Trainer PSV Bork vor seiner ersten Einheit.

Erst am Sonntagabend hatte er den Anruf („Jochen sagte, es gebe da ein Problem“) erhalten, nachdem Trainer Ingo Grodowski dem Vorstand das Signal gegeben hatte, zurückzutreten – vier Tage später leitete Fischmann sein erstes Training beim Fußball-Kreisligisten. „Ich war nicht abgeneigt und habe es sacken lassen, ob es für die drei Monate die richtige Entscheidung ist, und eine Nacht drüber geschlafen“, sagte Fischmann. Am Dienstag besprach er mit dem Vorstand um den Sportlichen Leiter Jochen Glischinski die Details – in 15 Minuten war man sich einig.

Bis zum letzten Spieltag steht er vor der Aufgabe, den PSV in sicheres Fahrwasser zu führen. Durch die Niederlagenserie ist der PSV wieder bis auf Rang elf abgerutscht. Das vorrangige Ziel ist der Klassenerhalt. „Ich glaube schon, dass ich eine gewisse Erfahrung habe, und will die Sache nicht verkrampft angehen. Wir wissen, was wir können“, sagte der 49-Jährige, „das oberste Ziel ist, kompakt zu stehen.“ Die erste Einheit ging er locker an. „Ein paar Freilaufspiele, doppelte Sechszehner, ein bisschen Spaß haben. Und am Dienstag wird es dann spezieller“, so Fischmann.

Pascal Zander, Daniel Koch und Torjäger Sebastian Kramzik kennt Fischmann noch aus seiner Zeit als Jugendtrainer beim PSV. Koch lief sich dann auch bei den ersten Übungen mit warm, Kramzik war ebenfalls anwesend, saß aber in PSV-Trainingsjacke nur auf der plexigläsernen Ersatzbank – verletzt. Und so hatte Fischmann bei seinem Auftakt nut acht Feldspieler und zwei Torhüter dabei. „Das ist natürlich herausfordernd“, erkannte er – ein Vorgeschmack, was ihn in der Rückserie mit dem kleinen Borker Kader erwartet.

Sein Debüt an der Seitenlinie wird dann nach nur einer Einheit ausgerechnet ein richtungsweisendes Spiel gegen den Vorletzten TuS Hemmerde (15 Uhr, Hemmerder Weg, Unna). Nach 1196 Tagen von Ingo Grodowski als Trainer hat an der Waltroper Straße am Donnerstag etwas Neues begonnen.

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