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Sarah Petrausch als Weltreisende unterwegs

Volleyball: WM-Qualifikation in Moskau

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Olfen Nach dem Gewinn der Jugend-Europameisterschaft in Tschechien gönnt der Terminkalender der Olfener Volleyballerin Sarah Petrausch keine Ruhepause. Schon gestern ging die Reise für die heimische Volleyballerin im Dress des Bundesligisten Olympia Berlin noch ein Stückchen weiter gen Osten, denn in Moskau steht die Qualifikation zur Juniorinnen-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Mit ihren herausragenden Leistungen bei der EM hat sich Sarah, als noch Jugend-Nationalspielerin, auch für den Kader der zwei Jahre älteren Juniorinnen empfohlen und steht somit im Kader von Bundestrainer Dirk Gross. Das Qualifikationsturnier in Moskau stellt jedoch für die jungen deutschen Volleyballerinnen eine ganz hohe Hürde dar, denn von den teilnehmenden fünf Teams schafft nur der Sieger die Qualifikation für die Junioren-WM in Thailand im August. Und ein Blick auf das Teilnehmerfeld zeigt die dicken Brocken, die das DVV-Team da in Moskau aus dem Weg räumen muss. Gleich im ersten Spiel am Mittwoch trifft Deutschland auf den Nachwuchs aus der Türkei. Das Spiel könnte schon zum Schlüsselspiel für die Qualifikation werden. Weitere Gegner sind Weißrussland, Österreich und die Gastgeber aus Russland. «Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel», weiß Sarah Petrausch um die Schwere der Aufgabe, «aber warum soll es nicht wieder ein kleines Volleyball-Wunder geben», so die Olfenerin vor der Abreise in die russische Hauptstadt. In der letzten Woche holte sich das deutsche Team noch einmal den letzten Feinschliff am Olympiastützpunkt in Heidelberg, wo am Wochenende auch noch zwei Testspiele auf dem Programm standen. Gegen eine amerikanische College-Auswahl gab es einen klaren 3:0-Erfolg und gegen die Nationalmannschaft aus Frankreich einen 3:2-Sieg, was dem Team von Bundestrainer Gross noch einmal Sicherheit gab. Neben Petrausch ist im DVV-Team auch eine alte Bekannte aus Münsterländer Volleyball-Zeiten inzwischen eine feste Größe. Libera des DVV-Teams ist Donata Huebert, die den ersten großen Schritt ihrer Volleyball-Karriere beim ASV Senden und in den Jugendspielgemeinschaften Senden/Lüdinghausen getan hat. Die gebürtige Mindenerin gehört inzwischen im Trikot des Bundesligisten Bayer Leverkusen zu den besten Annahme- und Abwehrspezialistinnen der Deutschen Bundesliga. Sarah und Donata kennen sich also noch aus Lüdinghausen Zeiten.

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