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Aktive Mitte in Selm

So war das Bürgergespräch an der Campus-Baustelle

Selm Der Selmer Bürgermeister Mario Löhr hat beim dritten öffentlichen Baustellengespräch über die Entwicklungen der Campus-Baustelle gesprochen. Dabei ging es unter anderem um die Finanzierung des Projekts - und eine geplante Feier.

So  war das Bürgergespräch an der Campus-Baustelle

Die schlanken, neuen Laternen weisen den geraden Weg in Richtung Campusplatz. Ein Teil des Jugendzentrums Sunshine schiebt sich allerdings dazwischen. vom Hofe

Wo gerade 65 bis 70 Millionen Euro investiert werden – davon trägt die Stadt Selm 7,2 Millionen Euro – , haben sich am Montagabend zehn Bürger in klirrender Kälte um Mario Löhr gedrängt. Zwischen dem neuen Campus-Platz am Städtischem Gymnasium und der künftigen Stadt am Wasser neben der Münsterlandstraße entsteht die Aktive Mitte: ein neues Zentrum mit Freizeit- und Wohnangeboten. Wie schnell es vorangeht, hat der Bürgermeister beim dritten öffentlichen Baustellengespräch mitgeteilt und dabei auch ein Versprechen gegeben.

„Keine Steuererhöhung“


„Nein, die Grundsteuer werden wir nicht erhöhen deswegen“, sagte er einem der Teilnehmer: ein Anlieger, der an der Langen Straße wohnt und sich fragt, wie sich die verschuldete Stadt die Investition leisten könne. „Im Moment steht alles auf Grün“, so Löhr: Die Kosten liefen nicht aus dem Ruder. Wenn das doch einmal der Fall sei, würden Maßnahmen ausgetauscht. Der Kostenrahmen werde aber nicht gesprengt.

Die Aktive Mitte kostet nicht nur, sie soll auch Geld einnehmen helfen – etwa mit der Stadt am Wasser: 80 bis 100 Grundstücke, die die Entwicklungsgesellschaft der Stadt zusammen mit einem noch nicht genannten Partner auf den Markt bringen will: ein Angebot im höheren Preissegment. Wie der Siegerentwurf eines Planerwettbewerbs für das Baugebiet aussieht, werde erst am Donnerstag, 16 Uhr, in der Burg Botzlar während der Bauausschusssitzung veröffentlicht. So viel verriet Löhr aber schon jetzt: Die gerade Sichtachse zwischen Overberg-schule und Sportgelände werde fortgeführt. Oder richtiger: die fast gerade Sichtachse. Denn an einer Stelle verspringt der schnurgerade, hellgraue Pflasterstreifen, der künftig Fußgängern und Radlern zur Verfügung stehen soll: Zwei Gebäudeteile des Jugendzentrums Sunshine drängen sich in den Blick.

„Hätten wir komplett neu gebaut, wäre das nicht der Fall“ so Löhr. Die Politik habe sich aber für einen barrierefreien Umbau entschieden. „Die Kosten liegen wie beim Neubau bei zwei Millionen Euro.“

Während das Sunshine in der zweiten Jahreshälfte fertig werden soll, muss ein Neubau für die aus allen Nähten platzende Offene Ganztagsbetreuung noch etwas warten. „Wir planen einen Neubau“, teilte Löhr eine Neuigkeit mit. Dafür müsse aber erst die alte Turnhalle der Overbergschule abgerissen werden.

Party am 14. Juni

Am 14. Juni wird ein Stück Zukunft feierlich Gegenwart. Die Stadt plant für diesen Tag ab 18 Uhr eine sogenannte Zukunftsland-Party auf dem Gelände. „Dann werden wir den Campusplatz einweihen und den Grundstein für die neue Doppelturnhalle legen“, so Löhr.

Noch weiter fortgeschritten sein werden bis dahin die Arbeiten an dem Umkleidegebäude mit der Terrasse auf dem Dach zwischen Skateranlage, Fußballplatz und Multifunktionsplatz, auf dem die Korfballer trainieren werden. Auch im Auenpark, in dem noch 60.000 Kubikmeter Erdmassen bewegt werden müssen, sei man dann weiter. „Wir fangen dort mit drei Brückenbauwerken an“, so Löhr. Ende 2019 solle der Park fertig sein.

Skateanlage an der Aktiven Mitte

Auftakt für die neue Anlage für Skater geschafft

Selm. Noch ist wenig zu sehen von der Anlage, auf der bald Skater ihre Tricks üben werden. Am Dienstag haben die Verantwortlichen aber schon mal mit dem Spatenstich auf dem Campus Nord den ersten Schritt gemacht. Mit einem Hauch Olympia-Flair.mehr...

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