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St. Ludger wird neue Pfarrkirche

SELM Die Gemeindefusion der drei katholischen Kirchengemeinden St. Ludger, St. Josef und St. Stephanus schreitet so langsam voran.

St. Ludger wird neue Pfarrkirche

Pfarrer Siegfried Hoff wird die Leitung der neuen Pfarrei übernehmen.

Am 1. Advent des kommenden Jahres wird aus den drei Gemeinden eine neue. Seit dem Herbst vergangenen Jahres laufen dazu die Gespräche in Selm und in Bork. Der Rat der Pfarreiengemeinschaft, dem die Priester, hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter und Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände angehören, hat bereits einige wichtige Punkte geklärt und auf den Weg gebracht. Jedoch hat der Bischof von Münster in fast allen wichtigen Entscheidungen das letzte Wort. So zum Beispiel, welchen Namen die neue Gemeinde tragen wird.

Pfarrer bleiben

Klarheit herrscht indes bei zwei anderen Punkten. So wird die Ludgerikirche die neue Pfarrkirche der Gemeinde, Pfarrer Siegfried Hoff  wird die Leitung der neuen Pfarrei übernehmen. Eine Aufgabe der anderen beiden Kirchen, St. Josef und St. Stephanus, ist nicht geplant. Diese beiden Kirchen bleiben unter ihrem jeweiligen Namen Gottesdienststandorte der neuen Gemeinde. Auch die beiden hauptamtlichen Priester werden weiterhin der Gemeinde erhalten bleiben. Für den Namen der neuen Pfarrei sind aus den Gemeinden bereits eine Menge von Vorschlägen eingegangen. Der Rat der Pfarreiengemeinschaft hat daraus eine Liste erstellt.

Keine Abstimmung zum Namen

In den drei Gemeindeversammlungen, die alle am Sonntag (28. Oktober) stattfinden werden, wird die Liste dann nach den Gottesdiensten vorgestellt. Die Anwesenden haben dann die Möglichkeit, dem Bischof gegenüber ihr Votum für den bevorzugten Namen zu geben. Jedoch findet damit keine Abstimmung statt, die zu einem verbindlichen Ergebnis führt. Der Bischof von Münster erhält lediglich ein Meinungsbild. Er kann prinzipiell völlig anders entscheiden und auch einen Namen festlegen, der gar nicht auf der Selmer Liste steht.

Fusionen vollzogen

Bereits im Jahre 1999 hatte der Bischof alle Gemeinden aufgefordert, über Zusammenlegungen nachzudenken. Im oldenburgischen Teil des Bistums ist auch bereits schon ein paar Mal geschehen. Auch im Bistum Münster hat es bereits einige Fusionen gegeben. Die künftigen Pfarrgemeinden sollten zwischen 10 000 und 20 000 Seelen betreuen. Vor einem Jahr gab es die erste Informationsveranstaltung zur möglichen Gemeindefusion. Damals hatte der Leiter der Fachstelle Gemeindeentwicklung im Generalvikariat Münster, Stephan Foschepoth über die nächsten Schritte informiert.

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