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So haben die A-Ligisten gespielt

SuS Olfen verliert Topspiel – Die Ergebnisse

Selm/Olfen/Bork Der Fußball-Kreisligist GS Cappenberg hat am Sonntag sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten, die SG Massen, mit 1:5 verloren. Die Olfener unterliegen im Topspiel dem Tabellenführer DJK/VfL Billerbeck mit 1:2 und rutschen in der Tabelle auf den fünften Platz ab.

SuS Olfen verliert Topspiel – Die Ergebnisse

Max Müller (2.v.l.) verlor mit dem SuS Olfen am Sonntagabend das Spitzenspiel gegen Billerbeck. Foto: Hübbertz

Kreisliga A2 Coesfeld
SuS Olfen – DJK/VfL Billerbeck 1:2 (1:1)

Trotz der 1:2-Niederlage seines Teams im Topspiel der Fußball-Kreisliga gegen Spitzenreiter Billerbeck am Sonntagabend im Olfener Steversportpark war SuS-Trainer Michael Krajczy durchaus zufrieden mit seinem Team, „gerade wegen der vielen Ausfälle.“

Tabellarisch war das Spiel ein echtes Topspiel, denn der SuS Olfen ging als Dritter in diese Partie. Und das Spiel hielt zunächst auch das, was es versprach; echtes Topspiel-Niveau. Bereits nach vier Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einer Ecke traf Max Zumbülte ins Tor von SuS-Keeper Christian Götz. Die Gastgeber zeigten sich allerdings nicht geschockt und spielten weiter gut mit. Das belohnte Murat Cengiz in der zwölften Spielminute mit dem Ausgleich. Nach starkem Solo schloss der schnelle Offensivspieler der Olfener stark ab und egalisierte die frühe Führung des Tabellenführers. Nur eine Minute später hatten die Gäste aber wiederum die Chance, erneut in Führung zu gehen, doch der Schuss von Billerbecks Stürmer Max Vandieken wurde in höchster Not geblockt.

Jetzt übernahm der Tabellenführer erstmal die Kontrolle, war leicht überlegen und kam hier und da zu Torchancen, allerdings ohne die Olfener komplett zu dominieren. Klare Torchancen gab es in anschließend auf beiden Seiten nicht wirklich. Zwar kamen die Gäste durch Philipp Daldrup nochmal zum Abschluss, dessen Distanzschuss ging aber auch ein gutes Stück drüber (22.).

So dauerte es bis zur 37. Spielminute, als ein langer Ball aus dem Mittelfeld vorne Billerbecks Stürmer Felix Leimkühler fand, dieser scheiterte jedoch am Olfener Schlussmann Götz. So ging es mit einem 1:1 in die Pause.

Halbzeit zwei enttäuschte zunächst, nachdem das Topspiel so gut gestartet war. Die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab und es gab immer wieder Fouls auf beiden Seiten.

Erst in 58. Spielminute kamen die Billerbecker wieder in die Nähe von Götz‘ Tor. Dieser parierte aber den Schuss von Max Vandieken. In der 66. Spielminute gab es dann mächtig Proteste auf und neben dem
Platz, als Schiedsrichter Dieter Schewe den Olfener Offensivmann Andre Zolda zurückpfiff. Dieser wurde in aussichtsreicher Position fälschlicherweise verdächtigt, im Abseits zu stehen.

Nur drei Minuten später dann die kalte Dusche für die Hausherren. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld verwertete der eingewechselte Adenis Krasnigi einen Querpass zum 1:2 (69.). In den letzten 20 Minuten rannte Olfen vergebens dem Rückstand hinterher und versuchte alles, um die Billerbecker Abwehr zu knacken. „Am Ende ist das Ergebnis unglücklich“, so der Olfener Torschütze Murat Cengiz, da man „im Großen und Ganzen alles abgerufen“ hat. In der 84. Minute hatte Olfen die Chance zum erneuten Ausgleich, nach einem Freistoß und Chaos im Strafraum der Gäste. Am Ende parierte aber Billerbecks Schlussmann Tim Schürhoff und hielt so die drei Punkte für den Ersten fest.

Somit mussten die Olfener sich im Spitzenspiel geschlagen geben. Obwohl laut Krajczy, der in der Schlussphase vom Schiedsrichter hinter die Bande geschickt wurde, „ein 2:2 verdient gewesen wäre.“

Team und Tore
SuS:
Götz - Rischen, Kilian, Köster, Meier, Brüse, Wilhelm, Frings (77. Sievering), Zolda (73. Brüggemann), Cengiz, Müller (54. Mählmann)
Tore: 0:1 Zumbülte (4.), 1:1 Cengiz (12.), 1:2 Krasnigi (69.)

Kreisliga A2 Münster
SV Bösensell – SC Capelle 5:0 (3:0)

Als die Partie bereits entschieden war, gab es eine faire Geste: Bösensells Patrick Sutholt spielte einen Handelfmeter als Rückpass Capelles Torhüter Benedikt Reckmann zu, der den Ball locker aufnahm. Zuvor hatte Dustin Logan den Ball im Strafraum aufgehoben, weil er davon ausgegangen war, dass der Ball im Aus war.

Das halbe Dutzend Gegentore blieb Capelle also erspart. Ein Klassenunterschied war es auf dem Kunstrasenplatz des Tabellenführers Bösensell am Sonntag aber dennoch. Nach wenigen Minuten musste Reckmann das erste Mal hinter sich greifen. „Ihr seid nicht wach!“, rief er seinen Vorderleuten zu.

Bösensell kombinierte sich immer wieder bis vor Reckmanns Verantwortlichkeitsbereich. Mal ging es blitzschnell über außen – dann folgten brandgefährliche Hereingaben – oder Bösensell probierte es mit zarten Anspielen auf seine Stürmer durch die Mitte. „Es ist schwer. Wir haben gezeigt, dass wir nicht stabil sind. Eine gute Leistung wie Freitag können wir nicht untermauern und bestätigen. Das ist ein bisschen eine Charakterfrage“, sagte Behlert. „Wir haben Freitag gesehen, dass wir es können. Wenn wir 120 Prozent geben und die einen schlechten Tag, kann man was mitnehmen. Aber so war es eine klare Sache“, sagte Rechtsverteidiger Marcel Dülfer.

Beim 0:2 war Nils Schulze Spüntrup (20.) komplett frei im Fünfmeterraum. Eine Minute später knallte der Ball dann an den Pfosten – fast wäre es das 0:3 gewesen. Das ließ dann Raphael Prigent folgen. Er war am zweiten Pfosten bei einer Flanke sträflich frei und hielt den Kopf hin. Bösensell vergab noch Chancen zum 4:0-Pausenstand.

Von Capelle kamen Aufbäumungsversuche, aber auf das Bösenseller Tor schoss der SCC am Sonntag nicht ein Mal gefährlich. Der Spitzenreiter schaltete etwas zurück. Wie verunsichert Capelle in dieser Saison aber ist, zeigt das 0:4. Alexander Reher versprang der Ball bei einem kurzen Abstoß. Sofort war Bösensell mit drei Mann zur Stelle. Das 0:5 fiel nach einem Eckball. Drei Ecken hatte Capelle gut verteidigt, bei der vierten in Folge köpfte dann Till Leifken ein. Es war nicht Capelles Tag.

Behlert: „Wir können mehr, als unser Tabellenplatz aussagt. Aber wir sind zurecht da, weil wir es nicht nachhaltig von Spiel zu Spiel auf den Platz bringen.“ Der Rückstand auf den 13. ist am Sonntag auf 13 Punkte gewachsen.

Team und Tore
SCC:
Reckmann - Reher, Cillien, Dülfer, Zimmermann (77. Hanuschkiewitz), Lachmann, Pate (30. Logan), Eckey, Nölken (70. Küper), Kixmöller, Walter
Tore: 1:0 Voßkühler (9.), 2:0 Schulze Spüntrup (20.), 3:0 Prigent (37.), 4:0 Sutholt (72.), 5:0 Leifken (84.)

Kreisliga A2 Unna-Hamm
GS Cappenberg – SG Massen 1:5 (0:2)

Am Ende konnte Cappenberg nur ein Tor erzielen und musste ein doch sehr deutliches Ergebnis hinnehmen. Die ersten 20 Minuten jedoch machte es den Anschein, dass in diesem Spiel mehr für Cappenberg drin war. „In den ersten 20 Minuten waren wir die bessere Mannschaft“, sagte Cappenbergs Trainer Patrick Osmolski. GSC wollte die Führung. In der 40. Minute passierte es dann: Massen ging durch ein Tor von Lars Moneke in Führung. „Wir hätten das 1:0 machen müssen, denn dann läuft so ein Spiel anders“, sagte Osmolski.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es erneut Moneke, der für Massen traf. Jedoch hatte er Glück, dass sein Ball vom Pfosten entlang der Torlinie ins Tor rollte und nicht von einem Cappenberger noch auf der Linie abgefangen wurde. „Wir hatten ein wenig Glück, dass wir uns nicht den Anschlusstreffer einfangen“, sagte Massens Trainer Marco Köhler. Den besagten Anschlusstreffer fingen sich die Massener jedoch zehn Minuten nach Wiederanpfiff. Nach einer Hereingabe von Fabian Holtze bekamen die Massener den Ball nicht geklärt und so fiel er Sebastian Drews vor die Füße. Dieser verkürzte mit seinem Tor in die linke untere Ecke auf 1:2. „Ich habe meinen Jungs in der Halbzeit gesagt, dass in diesem Spiel was geht“, sagte Osmolski. In der 64. Minute traf dann Manuel Schultz zum 3:1. „Das war eine Art Genickbruch für uns“, sagte Osmolski.

20 Minuten vor Schluss traf dann Jonas Heinemann nach einem Querpass von Franco Jans vom Strafraum zur 4:1-Führung für Massen. „Ich hatte am Ende das Gefühl, dass Cappenberg ein wenig die Luft ausgegangen ist“, sagte Köhler. Den Schlusspunkt setzte dann Philipp Kohlmann, als er keine zwei Minuten nach dem 4:1 für den 5:1-Endstand sorgte. „Am Ende ist das Ergebnis ein wenig zu hoch ausgefallen“, sagte Osmolski nach dem Spiel.

Team und Tore
GSC:
Grenigloh - Grass, Drees, Augustin, Stiens (83. Kneip), Stasch, Drews (79. Zentgraf), Knop, Holtze (63. Becker), Wißmann, Jesella
Tore: 0:1 Moneke (40.), 0:2 Moneke (44.), 1:2 Drews (54.), 1:3 Schultz (64.), 1:4 Heinemann (70.), 1:5 Kohlmann (72.)

SSV Mühlhausen II – PSV Bork 3:1 (2:0)

Der PSV Bork hat unter der Regie von Thorsten Fischmann bei der Zweitvertretung des SSV Mühlhausen die erste Niederlage kassiert. Mit 1:3 unterlag der PSV am Sonntag im Kreisliga-Fußballspiel. Tabellarisch war es ein echtes Nachbarschaftsduell, denn der Neunte war zu Gast beim Achten.

„Die zwei schnellen Gegentore haben uns heute den Zahn gezogen“, resümierte Interimstrainer Torsten Fischmann nach der Partie. In der Tat kam der PSV in Halbzeit eins kaum zum Zug und die Gastgeber spielten die Fischmann-Elf teilweise schwindelig. Der erste Treffer fiel bereits nach zwei Minuten, nachdem ein katastrophaler Rückpass zur Steilvorlage für Hamza Akman mutierte. Der Stürmer ließ sich nicht bitten und vollstreckte frei vor PSV-Torwart Jens Haarseim zum 1:0. Danach waren die Gäste erstmal geschockt und es lief nichts zusammen. So zeichnete sich der zweite Treffer schon ein wenig ab. Dieser fiel dann auch kurze Zeit später (12.). Erneut war es Akman, der den Treffer markierte.

„In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zugriff auf das Spiel bekommen“, so Fischmann. Die beiden frühen Nackenschläge gingen nicht spurlos an den Borkern vorbei. Von der unter Torsten Fischmann zurückgekehrten, Defensivstärke war in Durchgang eins nichts zu spüren und die Gastgeber kamen immer wieder zu guten Torchancen. Der PSV konnte sich bei Schlussmann Jens Haarseim bedanken, dass das Ergebnis nicht höher ausgefallen ist. „Von der Mannschaft kam zu wenig, als dass wir heute etwas hätten mitnehmen können“, sagte auch der starke Haarseim nach dem Spiel.

Auch Durchgang zwei startete alles andere als optimal für die Gäste. Nach einem langen Abschlag von SSV-Keeper Bastian Luncke startete Steffen Deutz durch, schüttelte seinen Gegenspieler ab und legte in die Mitte zum eingewechselten Daniel Galwas. Dieser musste die Kugel nur noch zum 3:0 über die Linie drücken (48.).

Dann aber doch ein Lebenszeichen des PSV. Nach Zeitspiel vom Mühlhauser Torwart gab es indirekten Freistoß im Strafraum. Diesen verwandelte Kapitän Darius Brüggemann zum 3:1-Anschlusstreffer.

Der Treffer tat der Spannung des Spiels gut. Nun war es ein offener Schlagabtausch. Auch wenn die Akteure auf und neben dem Platz oft übermotiviert zur Sache gingen. In der Folgezeit gab es deswegen ebenso viele Torchancen wie Fouls. Allerdings verpasste es der PSV, nochmal richtig ranzukommen und wurde in der Nachspielzeit dann nochmals bestraft, als der eingewechselte Top-Torjäger des SSV nach einem Konter auf 4:1 stellte. Auch Torhüter Jens Haarseim wusste, dass „die Leistung heute zu wenig war, um was mitzunehmen.“

Team und Tore
PSV:
Haarseim - F. Köppeler, Radtke, Klomann, Kuhn, Berndt, Schickentanz, Fischmann (58. Pächer), Brüggemann, Enders (79. Volle), Osmani
Tore: 1:0 Ha. Akman (2.), 2:0 Ha. Akman (13.), 3:0 Galwas (48.), 3:1 Brüggemann (52.), 4:1 Berisa (90.+3)

Kreisliga A2 Recklinghausen
Vinnum – Meckinghoven 1:1 (0:0)

In der ersten Halbzeit dominierte die Mannschaft von Trainer Frank Bidar die Partie und erspielte sich auch die eine oder andere Gute Torchance. Der Führungstreffer für die Hausherren fiel allerdings erst in der 57. Spielminute, als Schiedsrichter Hans-Georg Bintakies Vinnum einen Handelfmeter zusprach. Diesen verwandelte Sven Görlich zur verdienten 1:0-Führung, „Wenn wir als Team so gut zusammen spielen wie in der ersten Halbzeit, dann werden wir Meister“, so Torschütze Sven Görlich. In Durchgang zwei allerdings „haben wir auf gut Deutsch keine Eier mehr gezeigt“, so Görlich weiter. „Wir haben quasi um das Tor gebettelt.“ Und so geschah es dann auch in der 82. Minute. Als der Schiedsrichter nach einem Meckinghovener Eckball auf Foulelfmeter entschied. Diesen verwandelte Kapitän David Krück zum Ausgleich.

Die Gastgeber drängten zwar in der Schlussphase nochmal nach vorne, aber der durchaus verdiente Siegtreffer blieb den Vinnumern vergönnt. „Es ist natürlich ärgerlich, wenn du zehn Minuten vor Schluss einen Elfmeter gegen dich bekommst“, fand auch der Trainer Bidar. Sein Team hatte „über 90 Minuten versucht, das Spiel zu kontrollieren.“ Mit dem Remis belegt Vinnum in der Tabelle den fünften Platz.

Team und Tore
Vinnum:
Roser - Wessels (86. Rosengart), J. Görlich, Rosowski, Stanek, Kuck (46. Lebsack), Forsmann, Cengiz (63. Wendel), Demir, Görlich, Stolzenhoff
Tore: 1:0 S. Görlich (57., Handelfmeter), 1:1 Krück (82., Foulelfmeter)

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