Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Südkirchen und Senden hören die Alarmglocken

KREISGEBIET Nach der dritten Niederlage in Serie schrillen bei den Bezirksligisten SV Südkirchen und VfL Senden die Alarmglocken lauter denn je. Finden sich doch die Teams auf den Abstiegsplätzen wieder. Dagegen sind die beiden Unentschieden des SV Herbern und von Union Lüdinghausen als Fortschritte – wenn auch von unterschiedlicher Qualität – zu bewerten. Ein Rückblick.

Südkirchen und Senden hören die Alarmglocken

Herberns Markus Hohefeld kämpfte beim 1:1.

Der SV Herbern konnte nach zuletzt zwei ganz schwachen Spielen den Abwärtstrend mit einem 1:1 gegen Baris Spor Oelde stoppen. Der SVH überzeugte dabei kämpferisch und stellte in dieser Hinsicht Trainer Ralf Dreier zufrieden. Im Spiel nach vorne allerdings hakt es bei den Blau-Gelben gewaltig. „Es fehlt uns das Selbstvertrauen. Der letzte Pass kommt nicht“, erklärt Dreier das Dilemma. Am Sonntag muss der SVH zum Tabellenvierten nach Sendenhorst. Auch dort muss Dreiers Elf wieder „einen kleinen Schritt aus der Krise machen“. Auch am Montag wusste Union Lüdinghausens Trainer Uli Leifken nicht, ob er sich über den Punkt gegen starke Billerbecker freuen oder ob er sich nach einer 3:1-Führung über zwei verlorenen Zähler ärgern sollte. „Ich habe lange mit meinem Trainerkollegen Buschkötter gerätselt – aber unter dem Strich geht das 3:3 in Ordnung“, sagte Leifken.    Den Aufwärtstrend, den der Union-Trainer seit Wochen bei seiner Mannschaft beobachtet, sieht er durch die Leistung gegen den Tabellenzweiten bestätigt: „Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, so kann es weiter gehen.“ Am besten schon am Samstag beim wieder erstarkten FC Epe. Dort erwartet der Coach wieder eine harte Aufgabe. „Die Liga ist ganz eng, da ist jedes Spiel knapp. Aber wir wollen uns dort beweisen“, so Uli Leifken.Großer Ärger - "Ich muss das alles sacken lassen"  Seinem Bruder Wolfgang, Coach des VfL Senden, stellt sich die „Lust-oder-Frust“-Frage nach dem 0:4 in Borken nicht. Zu groß ist sein Ärger. „Ich muss das alles sacken lassen und lenke mich bei der Arbeit ab“, war Leifken gestern noch aufgebracht. Immer die gleichen Fehler – mangelnde Chancenauswertung und individuelle Fehler bei den Gegentoren – führten den VfL in die Krise. Nun kommt zu einem „kleinen Endspiel“ der Tabellenletzte TuRo Darfeld. Leifken: „Das Spiel ist von enormer Wichtigkeit. Aber das ist eine heiße Hausnummer, die haben gegen Ellewick einen 0:3-Rückstand gedreht. Die haben – im Gegensatz zu uns – Selbstvertrauen getankt.“ In ähnlicher Position befindet sich der SV Südkirchen. Nach dem schwachen Auftritt gegen Bönen (1:2) steht der SVS nun bei der SG Massen unter Druck. Entsetzt ist Trainer Michael Kinne über das Zustandekommen der Niederlage: „Wir haben innerhalb von drei Minuten das Spiel verloren. Das darf nicht passieren.“ SVS-Keeper Thomas Gebhardt formulierte es etwas deutlicher und bezeichnete seine Mannschaft als „Kirmestruppe“. Die Lage in Südkirchen wird ungemütlicher.  

Anzeige
Anzeige