Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

VdK-Führungskrise: Landesverband schaltet sich ein

SELM / LÜNEN Die Opfervertretung VdK (Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschland) wird selbst zum Opfer. Eine Vorstandskrise erschüttert den Kreisverband Unna.

Anzeige
VdK-Führungskrise: Landesverband schaltet sich ein

<p>Der abberufene Vorsitzende Theodor Laarmann will sich wehren. Hirsch</p>

Der 67-jährige Lüner Kreisverbandsvorsitzende, Theodor Laarmann, wurde vom Landesverbandsvorstand des VdK von seinem Amt als Vorsitzender abberufen. Kommissarische Vorsitzende ist bis auf Weiteres die Selmerin Brigitte Kriegel. Der Landesverband des VdK in Düsseldorf zog vor der Presse eine Mauer hoch: Es handle sich um ein schwebendes Verfahren. Man habe mit den Beteiligten Stillschweigen vereinbart. "Ich kann aber bestätigen, dass Herr Laarmann wegen Vorwürfen aus einem zum Kreisverband Unna gehörenden Ortsverband vom Landesverbandsvorstand des VdK abberufen wurde, und zwar aus satzungsrechtlichen Gründen."

Gegenseitige Vorwürfe

Das erklärte gestern auf Anfrage die Referentin des Landesverbandsvorstandes in Düsseldorf, Silke Gottschalk. Nach Informationen unserer Zeitung soll es um Geld und Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung gehen. Eine Seite bezichtigt die andere des Satzungsverstoßes. Theodor Laarmann will Widerspruch einlegen gegen die Abberufung durch den Landesverband: "Ich bedaure sehr, dass ich in meiner Zeit als Kreisvorsitzender die komplizierte Situation auf Kreisebene, die ich bei Amtsübernahme vorgefunden habe, nicht habe überwinden können." Der Kreisverband Unna hat 2367 Mitglieder, der Ortsverband Lünen 606.

Anzeige
Anzeige