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Willkommen im Leben

SELM Mit der Geburt eines Kindes ändert sich für die Familien einiges. Nicht nur, dass das Kind umsorgt und gepflegt werden muss, auch der Tagesablauf stellt sich fast komplett auf das Neugeborene ein.

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Willkommen im Leben

Das Projekt "wellcome" soll auch in Selm zu einem Erfolg werden. Darauf vertrauen Gründerin Rose Volz-Schmidt (l.) sowie Heide-Marie Schmidt und Doris Krug von der Familienbildungsstätte Selm.

Viele Familien fühlen sich in dieser Zeit oft hilflos und suchen Unterstützung. Hier setzt das Projekt „wellcome“ an. Dieses wurde bereits im Jahre 2002 von Rose Volz-Schmidt in Hamburg gegründet. Durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen erhalten Familien besonders bei Mehrlingsgeburten Unterstützung.

Acht Bundesländer haben sich bisher diesem Projekt angeschlossen, in Köln startet es nun im November in Nordrhein-Westfalen. Nach der Rheinmetropole soll auch die Stadt Selm folgen. Am Montag trafen sich dazu in der Familienbildungsstätte Selm mehrere mögliche Kooperationspartner wie Hebammen, Erziehungsberaterinnen oder auch Kursleiter/innen von z.B. Pekip-Kursen.

„Im Rahmen des Mehrgenerationenhauses wollen wir wellcome in Selm etablieren“, betonte die Leiterin der Familienbildungsstätte Doris Krug. Ein Netzwerk der Generationen solle daher geknüpft werden. Es geht bei der Unterstützung vor allem um Hilfe im Alltag.

Hilfe im Alltag

 Diese findet in der Regal zweimal in der Woche für zwei bis drei Stunden während der ersten Wochen nach der Geburt statt. Dies kann Unterstützung im Haushalt, aber auch praktische Hilfe bei Erziehungsfragen sein. „Meist entwickelt sich daraus ein nachbarschaftliches Verhältnis“, weiß Rose Volz-Schmidt aus Erfahrung.

Die ersten Ehrenamtlichen haben bereits Interesse bekundet, in Selm für Familien, die Hilfe benötigen, da zu sein. Der Kontakt kommt über die Familie zustande. „Es ist wichtig, dass die Familien entscheiden, ob sie Hilfe brauchen“, sagt Volz-Schmidt. Mit vier Euro pro Stunde ist die Beratung auch finanziell erschwinglich.

In Ausnahmefällen entfällt der Kostenanteil ganz. „Am Geld wird die Hilfe auf jeden Fall nicht scheitern“, so Volz-Schmidt. Zehn bis 15 ehrenamtliche Kräfte werden in Selm insgesamt gebraucht, um das Projekt „wellcome“ auch hier zu einem Erfolgsmodell zu machen.

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