Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Rasantes Freifunk-Wachstum

120 Hot Spots in Stadtlohn

STADTLOHN Auf der Borkener Kreiskarte "wachsen" die grünen Punkte. Grün steht in diesem Fall für die neuen "Knoten" des Freifunknetzes. Seit dem Start im September sind 209 neue hinzugekommen. Aktuell sind es jetzt 243 freie und kostenlose W-Lan-Zugänge im Kreisgebiet. Schwerpunkt ist nach wie vor Stadtlohn mit rund 120 Hotspots.

120 Hot Spots in Stadtlohn

Sie engagieren sich für freies W-Lan: Justus Rems, Guido Spoltmann und Frank Sandmann (v.l.). Ein offenes Freifunk-Treffen findet an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr im DJK-Gesundheitszentrum, Kreuzwegstraße 1, statt.

Ein Zuwachs, den die Freifunk-Macher Frank Könning, Thomas Kottemölle, Frank Sandmann und Guido Spoltmann so überhaupt nicht erwartet hätten. Könning: "Wir sind völlig davon überwältigt, was auf uns zugerollt kam." Manchmal könne man rund 3000 Besucher gleichzeitig registrieren, berichtet er von der Riesen-Resonanz.

Angesichts einer solch rasanten Erfolgsgeschichte habe man daher die ursprüngliche Absicht (Freifunk Stadtlohn) um Vreden und Südlohn und schließlich sogar Westmünsterland erweitern müssen. Und weitere Ziele stehen auf der Agenda des Quartetts: "Bis Ostern sollen in Heiden, Bocholt, Reken, Borken und Gemen 400 weitere Knoten realisiert werden." Mehr als ein Nebenjob, dem sich die vier Männer ehrenamtlich in ihrer Freizeit widmen. Die Rede ist im Durchschnitt von drei Abenden in der Woche.

Aktuelle Wünsche

Aktuell erhofft die Gruppe sich daher weitere Unterstützung von Stadtlohns Verwaltung und Politik, die dem Projekt ja bereits äußerst positiv gegenüber stehen. Die konkreten Wünsche haben die Freifunker jetzt in einem Bürgerantrag zusammengefasst, der voraussichtlich in der nächsten Ratssitzung am 2. März vorgestellt werden soll. Darin werden vier Kernpunkte angesprochen.

Erstens: Zugang zu kommunalen Gebäuden und zum Stromnetz als Voraussetzung, um in kommunalen Gebäuden Router für das Freifunknetz aufzustellen und zu betreiben.

Zweitens: Bitte an die Verwaltung, zu prüfen, ob und wie an ausgesuchten Stellen den Freifunk-Routern Zugang zum Netz über vorhandene oder zu schaffende Leitungen gewährt werden kann.

Drittens: Zu prüfen, ob und wie im öffentlichen Bereich Projekte mit der Community umgesetzt und gefördert werden können.

Viertens: Die Verwaltung möge prüfen, ob abschließbare Räume mit Internetversorgung für den Verein Freifunk-Westmünsterland (in Gründung) zur Verfügung gestellt, oder vermittelt werden können.

 

Anzeige
Anzeige