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An Geckos nur schwer gewöhnt

Stadtlohn Welche Inhaltsstoffe in exotischen Früchten stecken, sind Nadine Engbers aus Stadtlohn und Karin Schulze Tertilt aus Everswinkel bestens bekannt.

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Vier Wochen lang extrahierten die beiden Studentinnen der Fachhochschule Münster einheimische Lebensmittelpflanzen an der Buriram-Rajabhat-University in Thailand.

Professor Dr. Hermann Büttner vom Fachbereich Chemieingenieurwesen stellte den Kontakt zu der thailändischen Hochschule in Buriram her. Dipl.-Ing. Jürgen Müller aus dem Labor für organische Chemie betreute die beiden Studentinnen während dieser Zeit per E-Mail, so dass eine ständige Verbindung zwischen der Rajabhat-University und dem heimischen Labor gewährleistet war. An die Geckos an den Zimmerwänden im Studentenwohnheim mussten sich die beiden jungen Frauen erst gewöhnen. "Wir haben sie dort sitzen lassen, weil sie uns im Kampf gegen die vielen Insekten sehr geholfen haben", lacht Karin Schulze Tertilt. In Buriram fielen die beiden Studentinnen unter den 30 000 Einwohnern stets auf, da fast keine Europäer dort leben oder Urlaub machen. "Die Menschen sind unheimlich hilfsbereit und freundlich dort", berichtet die Studentin weiter.

Bei der erfolglosen Suche nach dem Schwimmbad der Stadt hatten die beiden zukünftigen Chemieingenieurinnen nach dem Weg gefragt. "Wir wurden mit dem Motorroller quer durch die Stadt gelotst, weil wir uns mit Worten oder Zeichensprache nicht verständigen konnten." In der Vorlesung oder bei der Arbeit im Labor übersetzten die thailändischen Professoren alle Inhalte für die beiden Gasthörerinnen ins Englische. "Leider beherrschen die Studenten dort nur ihre Muttersprache, was den Austausch schwierig macht", erklärte Nadine Engbers. Inhaltlich sei das Studium mit dem in Deutschland vergleichbar gewesen. "Mir wird besonders das heiße Klima und das scharfe, aber sehr leckere Essen im Gedächtnis bleiben", erklärte die Studentin.

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