Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Aus Altem neu erwachsen

Stadtlohn Wissenswertes über die Kirchengeschichte und den Bau der St. Carl-Borromäus-Kirche hatten Heinrich Watermann und Josef Schülting den Kolpingmitgliedern aus Gescher, Vreden, Südlohn, Oeding und Stadtlohn zu berichten. Die Kirche wurde in den Jahre 1913/14 in der Bauernschaft Büren unter Verwendung von Teilen der abgebrochenen neugotischen Konviktskapelle des münsterschen Borromäums aus Backsteinen im neugotischen Stil erbaut.

Der Turm wurde erst 1949 fertig gestellt. Der Backsteinbau ist mit sparsamen Sandsteindetails versehen. Über dem Langhaus befindet sich ein Satteldach. Die Fassade enthält ein großes Rosenfenster in Spitzbogenblende über dem Portal. Der Turm ist mit einem niedrigen Pyramidendach abgedeckt. Im Innern ist die Decke des halb geöffneten Dachstuhls mit einer dreiseitigen Verbretterung versehen. Der hohe Chorraum ist rippengewölbt. Von der originalen Ausstattung sind die Farbverglasung, die Bänke und die Orgelempore erhalten. Es handelt sich um eine künstlerisch ansprechende Lösung eines verhältnismäßig kleinen Baus. Durch geschickte Gliederung wird trotz der sparsamen Mittel ein reicher Gesamteindruck erzielt. Das Gebäude ist bereits 1983 in die Denkmalliste eingetragen worden. he

Anzeige
Anzeige