Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ein "Leuchtturm-Projekt"

Stadtlohn "Das Sommeratelier hat beiden Seiten Gewinn gebracht: sowohl uns als Stadt, als auch den jungen Künstlern, die sich daran beteiligt haben." Eine positive Bilanz der ambitionierten Kunstreihe zog Rolf Wähning am vergangenen Mittwochabend im Stadtlohner Schul- und Kulturausschuss.

Anzeige

Falls der Kulturreferent gedacht hatte, dass er an diesem Abend Überzeugungsarbeit für eine Fortsetzung der Reihe würde leisten müssen, durfte er sich angenehm überrascht sehen: Einstimmig gab der Ausschuss grünes Licht dafür, Stadtlohn wieder ein Sommeratelier zu bescheren.

So empfahl er einstimmig dem Rat, 4000 Euro dafür bereit zu stellen. Wähning hatte zuvor noch einmal unterstrichen, dass sich bei den bisher veranstalteten Sommerateliers das Niveau gesteigert habe - ebenso wie die Außenwirkung, die die Stadt damit erreichen konnte. Das hätten auch die Sponsoren festgestellt: Sie würden das Sommeratelier als so genanntes "Leuchtturm-Projekt" ansehen. Es könne so geradezu als Türöffner für weitere Vorhaben auf diesem Gebiet dienen. Eine Summe von 4000 Euro sei auch vor diesem Hintergrund angemessen, erklärte Wähning.

Vom Erfolg begleitet

Dem mochte auch die Politik nicht widersprechen. Das Sommeratelier sei sicherlich von steigendem Erfolg begleitet, meinte etwa Klaus Rems (CDU). Die Zahl der Interessierten habe sich vergrößert, und viele Kunstfreunde außerhalb Stadtlohns hätten etwa beim vergangenen Atelier mit dem Zeichner Sebastian Rug erfreut festgestellt, dass selbst so "gewagte" Ansätze wie die feinen, detailreichen Zeichnungen ein relativ großes Echo gefunden hätten. Das nun gewählte Thema "Malerei und Skulptur" sei sicherlich etwas leichter an die Öffentlichkeit zu bringen und finde bestimmt auch in den Schulen Anklang.

Ähnliche wie Klaus Rems sah es auch Marlies Dertmann (FDP): Die Reihe sei positiv; gerade die verschiedenen Themen hätten immer auch ein unterschiedliches Publikum angesprochen. Sie wünschte sich, dass das Sommeratelier künftig noch mehr Interessierte anspricht - "und dass es wieder ein Knaller wird wie beim ersten Mal".

Viel Lob erhalten

Im Jahr 2000 hatte der Maler Sven Kroner der Reihe einen viel beachteten Auftakt beschert. Besonderes Lob gab es auch für die Buchveröffentlichung, die das jüngste Sommeratelier begleitet hatte.

Für die SPD begrüßte auch Franz-Josef Harks eine Fortsetzung der Reihe, ebenso wie Gertie Tenbrock-Sackbrock für die UWG. Das einstimmige Votum jedenfalls freute Wähning ebenso wie das Lob aus dem Ausschuss, das seiner erfolgreichen Arbeit bei der Musikreihe "Stadtlohn:Klassik" galt: "Diese Unterstützung macht Mut." to

Anzeige
Anzeige