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Falschaussage vor Gericht

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Stadtlohn Wegen uneidlicher Falschaussage verurteilte das Amtsgericht in Ahaus einen 30-Jährigen aus Stadtlohn zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten und einer Geldstrafe von 1000 Euro.

Die Freiheitsstrafe wurde für den zum ersten Mal vor dem Richter stehenden Mann für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Dem Angeklagten wurde der Vorwurf gemacht, bei einer Gerichtsverhandlung am 19. März dieses Jahres als Zeuge nicht wahrheitsgemäß ausgesagt zu haben.

Obwohl der 30-Jährige in der jetzigen Sitzung bei seiner damaligen Aussage blieb, bei der er die Wahrheit gesagt haben will, waren Gericht und Staatsanwaltschaft von seiner Schuld überzeugt.

In der Verhandlung am 19. März war es im Ahauser Amtsgericht um Körperverletzung in einem Stadtlohner Lokal gegangen, bei der ein Zeuge erheblich verletzt wurde. Der Angeklagte hatte als Angestellter des Lokals in die Auseinandersetzung mehrerer Gäste eingegriffen. Seine Darstellung des Vorfalles deckte sich nicht mit den Aussagen der anderen Beteiligten.

Der Verteidiger des Angeklagten hatte auf Freispruch für seinen Mandanten plädiert. Er sah den Tatvorwurf nicht bestätigt. ek

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