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Fragen zum Hövel und zu Parkplätzen

Stadtlohn Höchst unterschiedlich nahmen die einzelnen Ratsfraktionen die Aussagen der beiden Gutachter auf. Das Spektrum der Reaktionen reichte dabei bis zu Zweifeln an den dargestellten Ergebnissen.

Für die CDU rückte ihr Fraktionsvorsitzender Rolf Schneider eine Frage in den Mittelpunkt: "Was hat eine Stadt wie Stadtlohn davon, einen Verbrauchermarkt wie Kaufland anzusiedeln?" Dazu betonte Dr. Wolfgang Haensch, dass der geplante Standort sich von anderen dadurch unterscheide, dass er in der Innenstadt liege. Um jedoch auch auswärtige Kunden in die City zu ziehen, müsse er wirkungsvoll über die vorhandene Passage "angedockt" werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Otger Harks hatte frühere Gutachten zu Rate gezogen, bei denen zum Teil ebenfalls Dr. Haensch mitgewirkt hatte. Harks wollte wissen, warum nun von einem höheren Kundenzustrom auszugehen sei als noch vor einigen Jahren beim Vorhaben Berkelstadion. Dazu verwiesen die Gutachter darauf, dass Kaufland ein anderes Marktverhalten zeige. Reinhold Dapper (SPD) warf ihnen "schlampige Arbeit" vor: Sie hätten sich noch nicht einmal über die Zahl der bewirtschafteten Parkplätze informiert. Diesen Vorwurf wies Dr. Haensch empört zurück.

UWG-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Kaiser konzentrierte sich auf die Frage nach den im Gutachten ebenfalls berührten Parkplätzen: Zu berücksichtigen seien auch die jetzt beim Neubau an der Klosterstraße entstehenden Flächen. Kaiser fragte zudem, warum die Gutachter gegen eine Fußgängerzone seien.

Auf die Auswirkungen im Bereich Lebensmittel richtete sich die Anmerkung von Jochen Wullers (FDP): Er würde dazu mehr Zahlen begrüßen, um auch mögliche Verkehrsverlagerungen rechtzeitig berücksichtigen zu können. to

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