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Freude an Bewegung trotz Parkinson erhalten

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Stadtlohn Älteren und kranken Menschen Hilfe zu leisten, das hat sich die DJK stets zur Aufgabe gemacht und möchte jetzt mit einem individuell gestalteten Sportprogramm Parkinson-Patienten helfen. Aber Parkinson und Sport - passt das überhaupt zusammen? Ja, sagen die Übungsleiterinnen der DJK.

Ab dem 6. November wird es ein spezifisches Sport- und Bewegungsangebot für diese Patienten-Gruppe geben mit den Vorteilen, dass Motorik, Gang und Gleichgewicht sich verbessern, die Bewegungsabläufe ökonomischer werden und sich dadurch auch das Herz-Kreislauf-System verbessert. Das Sportprogramm beinhaltet Kraft-Übungen, die gerade für den Alltag wichtig sind, beispielsweise für das Treppensteigen, ferner Ergometer-Training, Ausdauer-Training sowie Übungen mit mehreren, verschiedenen Bewegungsabläufen im Ganzkörperbereich.

Natürlich werden diese für jeden Teilnehmer individuell angepasst. Wichtig sei es, vorher die Befindlichkeit des Patienten abzufragen und darauf das Training aufzubauen. Die beiden Übungsleiterinnen Ingrid und Conny Hemsing sind für die "Parkinson-Gruppe" zuständig und haben sich für die Durchführung solcher spezifischer Bewegungsangebote besonders qualifiziert. In der Gruppe soll versucht werden, den häufig bei Parkinson-Patienten auftretenden, verminderten Antrieb und schnell auftretende Müdigkeit durch körperliche Aktivität mit viel Spaß und Freude zu verscheuchen. Sie können zwar nicht verhindern, dass die Erkrankung fortschreitet, sie wollen aber erreichen, dass der Sport sich günstig auf die Psyche auswirkt und dass die Bewegungsfähigkeit so lange wie möglich erhalten bleibt. Die Diagnose wird von einem Arzt gestellt, der auch die Übungen verordnet. sd

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