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Hilfe in der Pflegewerkstatt

Stadtlohn Die Situation trifft die meisten Menschen unvorbereitet: Von einem Tag auf den anderen kann eine schwere Erkrankung dafür sorgen, dass der Betroffene sein Leben völlig umstellen muss.

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Auf Hilfe und auf Hilfsmittel angewiesen zu sein - mit diesen Folgen will das Krankenhaus Maria-Hilf in Stadtlohn seine Patienten und die Angehörigen nicht allein lassen: Es hat eine Pflegewerkstatt ins Leben gerufen. "Möglich gemacht haben das Fördermittel des Kreises", berichtet Pflegedirektor Joachim Horstick. Damit beteiligt sich die Stadtlohner Einrichtung am Projekt "Leben im Alter neu denken".

Beratung und Schulung

Im Mittelpunkt stehen dabei die Beratung, Schulung und Information für die Betroffenen und ihre Angehörigen. "Wir bilden damit eine Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung", erklärt Schwester Sandra Sievers. Sie leitet die Pflegewerkstatt, in der auch Schulungen für pflegende Angehörige und Patienten erfolgten. Sie übernimmt damit eine andere Aufgabe als etwa die Pflegeüberleitung, in der das Krankenhaus hilft, organisatorische Fragen zu klären - etwa wenn es um den finanziellen Rahmen der künftigen Pflege geht.

Die Pflegewerkstatt vermittelt praktisches Wissen: Wie funktioniert ein Rollator? Wie pflege ich einen Menschen nach einem Schlaganfall? Mit welchen Beschwerden ist zu rechnen? Der Schwerpunkt liegt bei den Patienten, die älter als 65 Jahre sind - eine Bevölkerungsgruppe, deren Anteil wächst. Vor diesem Hintergrund betont Pflegedirektor Horstick die langfristigen Absichten, die hinter der Pflegewerkstatt stehen: "Unser Ziel ist es, dauerhaft ein Patienteninformationszentrum zu schaffen." Denkbar seien dort auch Vorträge und Gruppenschulungen: "Wir möchten, dass sich die Pflegewerkstatt selbst tragen kann. Der Bedarf für eine solche Einrichtung ist sicherlich da."

Angebot für alle

So richtet sich das Angebot ausdrücklich auch an alle Interessierten, die mehr über die Pflege wissen wollen, zum Beispiel Angehörige, die jemanden Zuhause versorgen. Horstick betont darüber hinaus den ganzheitlichen Charakter: Die vorhandenen Angebote für Patienten sowohl im sozialen wie auch im organisatorischen Bereich würden zusammen mit der Pflegewerkstatt eine vollständige Nachbetreuung gewährleisten: "Dem kommt angesichts immer kürzer werdender Verweildauern eine steigende Bedeutung zu. Und mit dem Tag der Entlassung sei die Arbeit der Pflegewerkstatt für die Patienten des Krankenhauses nicht beendet: "Wir melden uns nach einiger Zeit und fragen, ob zuhause alles klappt." to

Wer sich näher informieren will, kann sich direkt an Sandra Sievers wenden unter Tel. (0 25 63) 9 12 65 11. Die Pflegewerkstatt im Untergeschoss des Krankenhauses ist geöffnet dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags, mittwochs und donnerstags von 14 bis 16 Uhr.

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