Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

"Masterplan" zurück in Ausschuss

Stadtlohn Unterschiedlicher hätte die Bewertung der Vorlage kaum ausfallen können: Was für die einen lediglich eine Arbeitsgrundlage war, stellte für die anderen den Versuch dar, ein Verkehrskonzept ohne Vorberatung festzuzurren.

Anzeige

Am Ende schien den Fraktionen im Rat aber bewusst zu sein, dass die zahlreichen Ideen und Konzeptionen für die Innenstadt (Münsterland Zeitung berichtete) so gewichtige Veränderungen mit sich bringen, dass es sich lohnen dürfte, dafür eine möglichst breite Zustimmung zu erzielen. Und nicht zuletzt sahen die Mitglieder des Rates wohl auch angesichts der späten Stunde die beste Lösung darin, die entsprechenden Anträge der CDU und der FDP dorthin zurück zu geben, woher sie gekommen waren: zur detaillierten Beratung im Bauausschuss.

Zuvor jedoch hatte sich besonders an der Vorgehensweise der Verwaltung eine heftige Debatte entzündet. Diese hatte eine Vorlage erstellt, in der die insgesamt 21 Einzelpunkte des "Masterplans" enthalten waren - von der Erweiterung des Parkplatzes an der Stegerstraße über die Schaffung neuer Parkplätze an der Klosterstraße bis hin zur Schließung eines Teils der Rezepterstraße. Vor allem UWG und SPD kritisierten jedoch, dass die Verwaltung lediglich empfohlen hatte, diesen Anträgen zuzustimmen - und keine Aussagen zur Machbarkeit getroffen hatte. Diesen Vorwurf wies Bürgermeister Helmut Könning zurück: Die Verwaltung wolle in der Sitzung Stellung zu den einzelnen Punkten nehmen; auch sollten nicht die einzelnen Maßnahmen beschlossen werden, sondern nur das Konzept als Arbeitsgrundlage.

Dass es noch einiges an Beratungsbedarf gibt, trat in der Diskussion deutlich zu Tage. So fehlten Marlies Bomers-Meiering (Grüne) die Kosten und Bernd Schöning (FDP) ein schlüssiger zeitlicher Ablauf der Maßnahmen, Otger Harks (SPD) forderte, eine Prioritätenliste zu erarbeiten, und Karl-Heinz Kaiser verlangte inhaltlich klare Bewertungen durch die Verwaltung. Für die CDU wollte Rolf Schneider das Ganze relativiert wissen: Es gehe nur um den Anfang der Planungen.

Jetzt wird sich der Bauausschuss des Themas annehmen - am 30. Oktober. to

Anzeige
Anzeige