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Mensa-Plan auf dem Tisch

Stadtlohn Zur Kenntnis genommen hat der Bauausschuss in seiner vergangenen Sitzung die Pläne zum Neubau einer Mensa für die Losbergschule. Einen Beschluss soll erst der Rat fassen, dem eine vergleichende Kostenschätzung vorliegen soll.

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Dabei stehen zwei Möglichkeiten im Vordergrund: eine "große Lösung" mit vier Gruppenräumen und eine "kleine" Lösung mit drei Gruppenräumen sowie einer flexiblen Trennwand für den Hauptsaal der Mensa.

Zunächst hatte Architekt Heiner Farwick die Planungen näher vorgestellt. Er wies darauf hin, dass die Schullandschaft derzeit in Veränderung befindlich sei und sich damit auch neue Fragen an die Architektur ergeben würden. Als Standort für das Mensagebäude war zunächst die alte Hausmeisterwohnung ins Auge gefasst worden. Doch dort hätte sich ebenso wie bei einer zweiten, ebenfalls westlich gelegenen Variante die Notwendigkeit zu einer Gründung ergeben. Preiswerter und auch günstiger in der Lage sei jedoch ein Standort im Osten des Schulgeländes.

In Zusammenhang mit der Umgestaltung der Fläche vor der Fortuna-Reithalle würden sich dort entsprechende Möglichkeiten eröffnen. Für diesen Standort hätten sich schließlich auch die Vertreter der Schule stark gemacht. Dadurch bleibe der Schulhof als gut überschaubare Einheit in der Mitte der Gebäude; zudem sei die Anlieferung im rückwärtigen Bereich unproblematisch. Möglich seien angesichts der Flächenreserven dort auch spätere Erweiterungen des Gebäudes.

Der Grundriss sieht einen barrierefreien Zugang in ein Foyer vor, von dem aus zum einen der Zugang in den großen Saal erfolgt. Dieser ist in einem Gebäudeteil mit höherer Deckenhöhe untergebracht.

Der Saal besitzt eine maximale Fläche von 185 Quadratmetern. Zusätzlich gibt es eine Küche, eine Essensausgabe, weitere Funktionsräume und eine Toilettenanlage in Saalnähe. Im nördlichen Gebäudeteil liegen zwei Aufenthaltsräume und ein Stillarbeitsraum. Dort ist eine intensive Betreuung der Schüler möglich.

Nach außen hin ist die eigentliche Mensa durch eine Glasfassade zum Schulhof offen hin gestaltet. Der Entwurf sieht auch die Möglichkeit einer bestuhlten Terrasse vor. Äußerlich soll das Mensagebäude den bestehenden Baukörpern angeglichen werden.

Architekt Heiner Farwick unterstrich, dass angesichts anziehender Preise im Baugewerbe von eine realistischen Kostenschätzung ausgegangen werden sollte. Die Zahl, die er vorlegte: 1,365 Millionen. Hinzu kommen noch die Kosten für die Einrichtung und Außenanlagen. to

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