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Petrus ist Beatlesfan

Stadtlohn Die Zeiten sind vorbei, als das Publikum mit Pfiffen der Begeisterung und Ohnmachtsanfällen auf die Musik der Beatles während ihrer Auftritte reagierte. Die Originalband schrieb nur zehn Jahre lang bis 1970 Musikgeschichte.

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Ihre Auflösung 1970 war endgültig. John Lennon wurde 1980 ermordet, George Harrison starb 2001. Mit 1,3 Milliarden verkauften Tonträgern waren sie die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts.

Reifere, nicht minder begeisterte Reaktionen entlockt noch heute die Musik der Flower-Power-Generation und der Pilzköpfe, wie sie damals wegen ihrer verwegenen Frisuren tituliert wurden.

Jung, unverbraucht, äußerst professionell, vollkommen ohne LSD-Rausch, dennoch nie langweilig kehrten sie wieder, die Beatles als "ReBeatles" mitten auf den Marktplatz in Stadtlohn.

Vielleicht ist Petrus auch ein Beatles-Fan, denn er schüttete an diesem Abend keine Unwetterwarnungen über die verzweifelten Häupter der Veranstalter der Gruppe Spektrum wie am Tag zuvor bei der Aufführung der "Tosca" aus. Wahrscheinlich wusste er auch um die musikalischen Qualitäten der vier jungen Musiker, die sich seit 1990 als beste Coverband der Beatles international einen Namen machten.

Publikum als Chor

Dichtgedrängt stand das Publikum auf dem Marktplatz, erwies sich immer wieder als bester Beatles-Chor und hätte die Musiker auch nach drei Stunden am liebsten gar nicht von der Bühne gelassen. Mit Andrew Kohlenberg in der Rolle des John Lennon, Martin Schurig als Paul McCartney, Edwyn Oil als George Harrison und Toby Mann als Ringo Starr hatten sich vier Musiker gefunden, die das Feeling der Musik der damaligen Zeit mit Leidenschaft neu belebten.

Die Dauerbrenner "All you need is love" oder "Get back" durften dabei natürlich genauso wenig fehlen wie "Yellow Submarine", der zum Soundtrack des gleichnamigen Zeichentrickfilms 1968 wurde.

Akustisch Doppelgänger

Äußerlich waren die ReBeatles keine Doppelgänger der Beatles trotz der Bühnenkostüme, musikalisch schon. Und das honorierte das Publikum immer wieder. Wunderkerzen und Feuerzeuge markierten die Wehmut des Abschieds von einer Musik, die in einer anderen Welt spielte. Tosender Applaus markierte die Gegenwart der immer noch beliebten Musik. emk

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