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Platz für "ganztags"

Stadtlohn Gleich zwei Mal gab es in der vergangenen Woche "grünes Licht" aus den politischen Gremien für ein Bauprojekt an der Johannesschule.

Sowohl der Bauausschuss als auch der Schulausschuss begrüßten die Pläne für das neue Gebäude, mit dem die beengten Verhältnisse der Vergangenheit angehören sollen, die bislang das offene Ganztagsangebot der Förderschule erheblich erschwert haben.

Einen anschaulichen Eindruck vermittelte Architekt Heiner Farwick aus Ahaus von dem künftigen Neubau. Das Gebäude wird nicht direkt angebaut, sondern steht im nordöstlichen Teil des Geländes für sich: Damit bleibt der Zugang zum Schulhof von Norden her weiter möglich - viele Schüler der Johannesschule nutzen diese Möglichkeit. Das Gebäude selbst soll über mehrere, kleinere Räume verfügen. Farwick wies darauf hin, dass das der pädagogischen Arbeit der Schule entgegen komme, die ihre Schüler möglichst individuell fördern will. Ein kleiner Clou steckt auch in den Planungen: Statt eines typischen Flurs mit Nebenräumen öffnet sich das Gebäude innen zu einem "Bistrobereich" - eine Idee, die in Zusammenarbeit mit der Schule entstanden ist.

Intensiv setzten sich die Politiker aber nicht nur mit den baulichen Planungen auseinander, sondern auch damit, was die Verwirklichung kosten soll: 960 000 Euro lautete die Schätzung. Davon stehen an Fördermitteln vom Land noch 550 000 Euro zur Verfügung - der Rotstift in Düsseldorf sorgte für eine Kürzung, die allerdings mit rund 35 000 Euro relativ klein ausfällt.

240 000 Euro zweigt die Stadt aus den Fördermitteln ab, die das Land für neue Räume an der Losbergschule bewilligt hat. Dazu erklärte Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch: "Die Johannesschule hat bislang drei Räume in der Losbergschule mitnutzen können. Diese bekommt die Losbergschule nun zurück, und aus dem entsprechenden Anteil der Mittel wird an der Johannesschule Ersatz dafür geschaffen."

Eine Sorge nahm die Verwaltung den Anliegern von der Sonnenallee, von denen einigen den Weg zum Ausschuss gefunden hatten: Sie bräuchten durch das neue Gebäude keine Verschattung befürchten. to

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