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Schüler wie berauscht

Drogenpräventionstage der Owweringschule: Brille lässt Alkoholkonsum nachempfinden

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Deren Ziel war es, die Jugendlichen für das Thema Sucht zu sensibilisieren und vor folgenschweren Abhängigkeiten, vordringlich chemischer Substanzen, zu bewahren. Im Gegensatz zu einem oberlehrerhaften, dogmatischen Verbot war Aufklärung das Lehrmittel, das die Pädagogen Herman Herbers und Marlies Volmer sowie die ins Haus geholten Experten einsetzten, um vor den Gefahren der süchtig machenden Mittel zu warnen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den legalen Drogen Nikotin und Alkohol, da die Jugendlichen damit ständig konfrontiert würden. Die Schüler hatten zwar in Vorgesprächen schon eine vage Ahnung, dass Zigaretten und Hochprozentiges dem Körper nicht gut tun können. Die wahre Wirkung und Gefahr der Droge Alkohol führten ihnen aber Martina Niehaves und Michael Oettigmann von der AOK buchstäblich und am eigenen Leibe vor Augen. Hautnah konnten die 13- bis 14-Jährigen ohne einen Schluck Alkohol und mit Hilfe einer speziellen Brille erleben, wie bereits 0,8 Promille zur Verlangsamung der Reaktion sowie zu Störungen der Bewegungskoordination und Wahrnehmung führen. Einen nachhaltigen Eindruck auf die Schüler hinterließ auch die Begegnung mit Mitgliedern des Kreuzbundes, die offen über ihre Alkoholabhängigkeit und deren Folgen berichteten. Sie machten deutlich, dass Alkoholmissbrauch nicht nur ein Problem der unmittelbar Betroffenen ist, sondern dass er auch den Ehepartner und die gesamte Familie vor unlösbar erscheinende Probleme stellen kann. Voller Interesse verfolgten die Schüler außerdem die Vorführung der Rauschgiftspürhunde von Zollbetriebsinspektor Manfred Dertmann und seinen Kollegen vom Flughafen Münster-Osnabrück auf dem Schulhof. Mit ihrer feinen Nase bewiesen die schnüffelnden Vierbeiner, wie ihre hochsensiblen Spürnasen den Behörden im Kampf gegen die Rauschgiftkriminalität helfen. tke

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