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Sinkflug mit Spätfolgen

Stadtlohn Die Schülerzahlen gehen zurück - und das bleibt in den nächsten Jahren nicht ohne Folgen in Stadtlohn.

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Das verdeutlichten die Zahlen, die Marion Busert vom Fachbereich Schule am Mittwoch dem Schulausschuss präsentierte.

Der erste Blick galt der Entwicklung an den verbleibenden vier Stadtlohner Grundschulen: Mit den sinkenden Geburtenzahlen verringern sich dort die Einschulungen von 275 i-Männchen zum Schuljahr 2007/2008 auf 212 Kinder zum Schuljahr 2012/13. Damit einher geht eine Verringerung der Klassenzüge der Grundschulen von heute 11,5 auf 8,9. Fragezeichen wirft in diesem Zusammenhang auf, dass vom nächsten Jahr an die Stadt nicht mehr die Möglichkeit besitzt, die Schülerströme durch Bezirke gezielt auf die einzelnen Grundschulen verteilen zu können. Dem ist die Stadt in einer gesonderten Prognose nachgegangen: Würde nur nach der Nähe zur Grundschule entschieden, so gebe es im nächsten Jahr 86 Einschulungen bei der Fliednerschulen - und 41 an der Gescher-Dyk-Schule am anderen Ende der Skala. Ausschlaggebend ist aber auch die Kapazitätsgrenze einer Schule - und die liege für die Fliednerschule bei 60 Schülern im ersten Jahrgang.

Bei den Hauptschulen wird die Verringerung der Schülerzahlen deutliche Auwirkungen hinterlassen. So geht die Stadt davon aus, dass es spätestens zum Schuljahr 2014/15 praktisch unmöglich werden dürfte, an den beiden Hauptschulen noch insgesamt vier Eingangsklassen zu bilden - selbst bei einer Klassenaufteilung von je 18 Schülern reicht die Zahl nach dieser Rechnung nur noch für drei Eingangsklassen.

Auf eine kontinuierlich hohe Schülerzahl können im Vergleich dazu die Realschulen in Stadtlohn bauen: Sie haben eine überdurchschnittlich hohe Übergangsquote von mehr als 40 Prozent. Die insgesamt sinkende Schülerzahl dürfte an der Herta-Lebenstein-Realschule nicht vor dem Schuljahr 2016/17 zu einer Zweizügigkeit führen. Von einer überwiegenden Vierzügigkeit geht die Stadt in ihrer Planung für das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf eine anhaltende Nachfrage aus Gescher. to

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