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Wünsche wurden wahr

Stadtlohn Stimmungsvolles Ambiente herrschte Samstagabend auf Stadtlohns Marktplatz beim Wunschkonzert der Stadtlohner Husarenkapelle vor der St. Otger-Kirche.

Um ihre musikalischen Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen, wählten die rund 400 Musikfreunde ihre Lieblingsmelodien aus, von anspruchsvoller symphonischer Blasmusik über zackige Märsche und Filmmusiken mit Westernromantik bis zu internationalen Hits und auch dem Stadtlohner Heimatlied.

Zur Einstimmung spielten die jungen Musiker der Humus-Big-Band unter Leitung von Winfried Waschk Jazz und Swing wie "Eyes of the Tiger" mit einem Schlagzeugsolo von Daniel Terpelle und "Satin Doll" mit einem Trompetensolo von David Sudholt. Das Publikum belohnte die Band mit kräftigem Beifall. Dann startete das große Blasorchester zu einem Konzert-Marathon, moderiert von Thomas Brieden, der während der Pause mit Winfried Waschk kabarettistische Leckerbissen servierte. Unter den Dirigaten von Wolfgang Niehues und des neuen musikalischen Leiters Andreas Siry zeigten die Husaren ihr großes musikalisches Können. So erfreuten sie mit "Oregon", einem Musikwerk, das Assoziationen an die Cowboy- und Indianerzeit weckt, ebenso mit "Hobbits" aus dem Film "Herr der Ringe", einer hochwertigen Komposition. Einschmeichelnde Melodien wie "Spanish Eyes" aus einem Medley von Bert Kaempfert und Abba-Evergreens waren ein Ohrenschmaus.

Mitsingen

Musikwünsche, die Urlaubsträume und Erinnerungen weckten, erfüllten die Konzertmusiker mit "Urlaub am Bodensee" und "Peters Spezialitäten", wobei die bekannten Melodien zum Mitsingen animierten. Märsche waren die Favoriten auf dem Wunschzettel, ob Gruß an Kiel, Wien bleibt Wien, Bayrischer Defiliermarsch, Deutschmeister-Regimentsmarsch, der Florentiner-Marsch und die Klassiker Preußens Gloria oder Alte Kameraden und viele mehr, von den Blasmusikern schwungvoll intoniert, und von den Musikfreunden mit begeistertem Applaus und Bravo-Rufen honoriert. Kurz vor Mitternacht schallte "Zum Städle hinaus" in voller Klangpracht über den Marktplatz, wobei die elf Posaunisten dominierten und die Blasmusikfans stehend applaudierten.

Susanne Dirking

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