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Zusammenstoß auf der B 70: Stadtlohnerin tot

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Stadtlohn Eine 56-jährige Stadtlohnerin ist gestern Morgen um 6.55 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 70 in Höhe des Natoturms tödlich verletzt worden. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Die Ursache für die folgenschwere Kollision ist noch unklar.

Der Unfallhergang jedoch steht nach der Begutachtung der Unfallstelle durch Polizeibeamte und einen hinzugezogenen Sachverständigen fest. Demnach befuhr ein 18-jähriger Mann aus Emmen in den Niederlanden mit einem VW Caddy die B 70 in Richtung Stadtlohn. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er nach links auf die Gegenfahrspur und stieß dort mit dem VW Golf einer 18-jährigen Frau aus Stadtlohn zusammen. Der Golf wurde herumgeschleudert und kam entgegengesetzt zur ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Fahrspur in Richtung Stadtlohn zum Stillstand. Die 18-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt - sie wurde im Stadtlohner Krankenhaus stationär aufgenommen.

Zusammenstoß

Der PKW des Niederländers prallte nach diesem Zusammenstoß mit dem Ford Focus der 56-Jährigen zusammen, die hinter dem VW Golf in Richtung Ahaus unterwegs war. Ihr Wagen wurde nach rechts in den Straßengraben geschleudert. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem Unfall wurde der 18-Jährige Niederländer ebenfalls schwer verletzt; er wurde ins Ahauser Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden in einer Höhe von circa 35 000 bis 40 000 Euro. Die B 70 wurde zwischen der K 22 und der L 608 bis 12.15 Uhr voll gesperrt.

Freie Strecke

An der Unfallstelle - außerhalb geschlossener Ortschaften, freie gerade Strecke, kein Kreuzungsbereich -, gilt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 Stundenkilometer. Warum der 18-Jährige auf die Gegenfahrspur geraten ist, steht noch nicht endgültig fest. Er gab an, dass er auf dem Weg nach Bocholt war und dass er vom Navigationsgerät über die Anschlussstelle der A 31 "Heek" und weiter über die B 70 geleitet worden sei, worüber er sich noch gewundert habe. Unmittelbar vor dem Zusammenstoß sei ihm ein PKW auf seiner Fahrspur entgegen gekommen. Diese Aussage ist anhand der Unfallspuren widerlegt, so die Polizei. Das Mobiltelefon des 18-Jährigen wurde zur Auswertung sichergestellt. Ein Überholvorgang liegt aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vor, da der Niederländer angab, dass sich auf seiner Fahrspur weder vor noch hinter ihm Fahrzeuge befunden hätten.

Die Polizei bittet möglicherweise vorhandene Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Ahaus zu melden, Tel. (0 25 61) 92 60.

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