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Im Südlohner Rathaus wurde alternative Stromtrasse erarbeitet

mlzGleichstromleitung A-Nord soll an Südlohn vorbeiführen

Die geplante Gleichstromleitung A-Nord könnte um Südlohn und Oeding herumgeführt werden. Im Südlohner Rathaus wurde eine Alternativroute erarbeitet, die durch andere Flächen führt, als bisher geplant. Diese Trasse will die Gemeinde der Bundesnetzagentur vorstellen, wenn der Gemeinderat für den Vorschlag der Verwaltung stimmt.

Südlohn/Oeding

, 14.06.2018

Gibt es noch eine Alternative für die Trasse Gleichstromleitung A-Nord? Der Rat soll in seiner kommenden Sitzung über eine Ergänzung zur Stellungnnahme der Gemeinde Südlohn beraten und entscheiden.

Nach der Antragskonferenz in Ahaus Ende Mai hat die Südlohner Verwaltung diese Ergänzung zu einem mehrere Seiten langen Dokument vorbereitet. Die Gemeinde schlägt darin eine Alternative zur bisherigen vorgeschlagenen Trasse vor: Die würde nordöstlich der Gemeinde von der Vorzugstrasse zum Alternativkorridor führen und so einen Bogen um das Südlohner und Oedinger Gebiet schlagen.

Bisher führt die Vorzugstrasse mitten durch das Gemeindegebiet und führt so zu massiven Beeinträchtigungen, wie Anwohner, Politiker und Verwaltung befürchten. Durch die neue Alternative wäre aus Südlohner und Oedinger Sicht die massive Betroffenheit reduziert. Auch dieser neue Korridor ist natürlich nur ein Vorschlag, den der Vorhabenträger prüfen muss.

Private Initiative

Während Politik und Verwaltung also noch die Stellungnahme der Gemeinde überarbeiten, sind auch die privaten Initiativen nicht untätig: „Vergangene Woche gab es die Antragskonferenz für den Abschnitt, von dem auch Südlohn-Oeding betroffen ist.

Diese haben wir natürlich besucht, um einen besseren Einblick in die Planungsaktivitäten zu erhalten“, schreiben Stefan Valtwies, Dirk Resing und Matthias Schnelting in einer Mitteilung an die Münsterland Zeitung. Sie hatten sich als Anwohner an die Spitze einer Initiative gegen die Stromtrasse gestellt.

Die Drei fürchten nun, dass es jetzt kurz vor Ablauf der Frist, ruhig um den Protest gegen die Trasse geworden ist. Zu Ende Juni läuft die Frist ab, zu der jeder private Bürger Einwände erklären kann oder seine Belange erklären kann, die dann von der Bundesnetzagentur geprüft werden müssen.

Wie sie in ihrer Mitteilung schreiben, helfe jeder Hinweis der Bundesnetzagentur die Raumverträglichkeit richtig zu bewerten. Sie werben noch einmal darum, dass sich jeder mögliche Betroffene mit einer Mitteilung daran beteiligt. „Daher möchten wir Betroffene und Interessierte noch einmal aufrufen, sich zu beteiligen“, so Dirk Resing in der Mitteilung.

Einfache Erklärung

Die Erklärung sei formlos und einfach per Post oder noch einfacher per Email einzureichen. „Es dürfte daher keine Hemmungen geben, den Einwand richtig zu erklären“, sagt er.

Jetzt lesen

Anträge und Ratssitzung Die Adresse, an die Anwohner noch bis Ende Juni ihre Einwendungen richten können, lautet
Bundesnetzagentur
Referat 802- Bundesfachplanung, Planfeststellung
Tulpenfeld 4
53113 Bonn
E-Mail: 802-Postfach@
bnetza.de Hier geht es zur Hompage der Bundesnetzagentur Die Ratssitzung, bei der auch die Stromtrasse besprochen wird, beginnt am Mittwoch, 20. Juni, um 18 Uhr im Ratssaal, Winterswyker Straße 1 in Oeding. Hier geht es zu Amprion