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Alle ins Boot holen

Südlohn Der Weg zum Verein ist in Deutschland nicht leicht. Dass dies auch für das in der Doppelgemeinde geplante Jugendwerk gilt, haben die Teilnehmer einer Inforunde - unter ihnen auch einige Jugendliche - am Mittwochabend im Haus der Vereine festgestellt.

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Einen guten Schritt ist man dem Jugendwerk in der Gemeinde trotzdem näher gekommen. Schließlich wollen alle Beteiligten - Kirche, Gemeinde, Vereine und Jugendliche - die offene Jugendarbeit in Oeding und Südlohn auf eine breitere Basis stellen. Seit der ersten Veranstaltung Ende April hat sich einiges getan: In Arbeitsgruppen wurden Vorstellungen und mögliche Strukturen thematisiert.

"Jetzt folgt die entscheidende Phase, in der Satzung und Inhalte gestaltet werden", kündigte Michael Hermes vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken zu Beginn an. Er lotete die Rahmenbedingungen aus: So sollten möglichst alle Beteiligten gestalten und mitwirken, Angebote dürften nicht einseitig und nicht auf einen Ortsteil beschränkt sein - auch wenn die räumlichen Bedingungen in Oeding besser seien. Ganz wichtig: Die Vorstellungen der Jugendlichen müssen im Mittelpunkt stehen. Es solle eine Zusammenarbeit und keine Konkurrenzsituation zwischen Jugend- und Vereinsarbeit angestrebt werden. Ein Punkt, der für Diskussionen sorgte: Sollen auch nicht-organisierte Jugendliche inhaltlich mitbestimmen, eventuell sogar im Vorstand? Oder soll darauf zugunsten sicherer Trägerstrukturen verzichtet werden? Wichtig blieb allen, die nicht in Vereinen organisierten jungen Menschen - immerhin mit rund 150 knapp 30 Prozent in der Gemeinde - auf irgendeine Weise mit ins Boot zu holen. Jetzt drängt die Zeit. Denn die Teilnehmer haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: In der Sitzung des Sozialausschusses am 24. Oktober soll ein grober Entwurf der Jugendwerks-Satzung präsentiert werden. kh

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