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Mit viel Routine

Ehrenamtler stemmen Blutspendetermin

SÜDLOHN Eine Blutspende kann im Notfall Leben retten – das ist der Hauptgrund für die Menschen, die regelmäßig zu den Blutspendetagen kommen. Gutes tun, das wollen auch die vielen Helfer, die den Tag überhaupt erst ermöglichen.

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Ehrenamtler stemmen Blutspendetermin

In Südlohn verhallte der Aufruf zur Blutspende nicht ungehört.

Bereits um 15 Uhr stehen die Frauen in der Küche der Roncalli-Schule und schmieren fleißig Brötchen. Dabei kommen erst um 17 Uhr die ersten Spender. Doch bis dahin muss alles fertig sein – Kaffeekochen, 300 Brötchen schmieren und die kalten Getränke vorbereiten. Seit 45 Jahren ist Maria Sicking schon dabei. „Das ist schon eine Tradition, da ist Routine drin“, erzählt sie. Aber auch die anderen fleißigen Helfer, die den Blutspendetag ermöglichen, arbeiten seit vielen Jahren ehrenamtlich. Die meisten wurden angesprochen, als sie in Rente gingen.

Am vergangenen Montag war beim Blutspendetag nicht so viel los wie erwartet. Nur 125 Spender kamen – gerechnet hatte der Blutspendedienst West mit 180. An der fehlenden Beteiligung waren vermutlich die Herbstferien und der Brückentag schuld. „Man weiß nie, wie viele es werden. Manchmal sind es viele, manchmal wenige“, erklärt Martha Sicking. Gespendet wurde in zwei Räumen mit jeweils einem Team. Die Mitarbeiter, die alle unterschiedliche Ausbildungen wie Krankenschwester oder Rettungsassistent absolviert haben, führen jeden Tag Blutspenden durch – immer an einem anderen Ort. Hinzu kommen drei Ärzte. Zu den 15 ehrenamtlichen Helfern vom DRK Ortsverein Südlohn-Oeding zählt auch das Jugend Rotkreuz. Die einen stempeln die Ausweise ab, die anderen verteilen Geschenke und Gummibärchen als Dankeschön an die Spender. Die Spender wollen alle Gutes tun – darin sind sie sich einig. Manche haben besondere Gründe, zum Beispiel weil ein Verwandter schon einmal auf Blutspenden angewiesen war oder weil sie vielleicht selbst einmal darauf angewiesen sein könnten – oder eben weil sie eine seltene Blutgruppe haben.

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