Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Feier in "Schmuckkästchen"

Südlohn "Schlicht und einfach", so wie die St.Vitus-Kirche seit 1507 ein halbes Jahrtausend mitten im Herzen der Gemeinde thront, haben gestern die Südlohner ihren hohen Geburtstag mit einem Festgottesdienst gefeiert.

Trotz des hohen Alters des "Geburtstagskindes" sei es nach zwischenzeitlich 450 Jahren äußerlich "nahezu unverändert". Die gotischen Deckenmalereien machten es zudem "unvergleichlich" in Westfalen. Auch wenn jede Generation "ihre Spuren hinterlassen" habe. "Viele wissen gar nicht, was wir für ein Schmuckkästchen hier haben", lobte Pastor Stefan Scho gerade die stille Größe des Gotteshauses.

Und einige der zahlreichen Geburtstagsgäste beschenkten ihre Kirche dafür ganz besonders: So bewies die Chorgemeinschaft St. Vitus unter dem Dirigat von Hermann Damm und Franz-Josef Rickers außerordentliche Sangesfreude und -kraft. Mit unter anderem "Kumbaja, my lord", dem Duo und Soli von August Rexing, Franz-Josef Rickers und Hermann Damm sowie dem von ihm eigens dafür geschriebenen Satz des "Vitusliedes" ließ die Sängerschar das Kirchengebäude - scheinbar hocherfreut - im Widerhall erschallen.

Für den feierlichen Rahmen sorgten auch die Fahnenabordnungen der Vereine, die mit ihrer Anwesenheit dem heiligen Gebäude ihre Reverenz und Verbundenheit erwiesen.

Was der Hausherr, Pastor Scho, an seinem "Schmuckkästchen" schätzt: Seine symbolische Bedeutung für diejenigen, die seit jeher "Kraft und Hilfe" daraus "holen". Für die nächsten 50 Dekaden solle das auch weiterhin so bleiben, so der Wunsch für St. Vitus - "schlicht und einfach". tke

Anzeige
Anzeige