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Mail-Meile in Oeding

Mai-Meile zieht die Besucher an

Oeding Die Oedinger Mai-Meile – ein Schlechtwetter-Bericht? Auch wenn es um halb elf am Sonntagmorgen auf dem Wetter-Radarbild im Internet noch ziemlich deprimierend aussah, es sollte es sich später doch zum Besseren wenden.

Mai-Meile zieht die Besucher an

Kleine Attraktionen lockten. Foto: Georg Beining

Denn schon dem Kinder- und Familienflohmarkt, um 11 Uhr wie immer der Auftakt zur Meile, ist es ziemlich egal, ob es stürmt oder schneit. Der ist unter dem Rathaus-Vordach immer so schön geschützt, dass die Schnäppchenjäger auch bei widrigen Verhältnissen nicht wegbleiben. So war auch an diesem Morgen der Andrang wieder groß.

Mai-Meile

Die Mai-Meile in Oeding hat Tradition.
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Die Mai-Meile in Oeding hat Tradition.
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Rast im Biergarten.
Rast im Biergarten.
Kleine Attraktionen lockten.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.
Der Kinder- und Familienflohmarkt bildet traditionell den Auftakt der Mai-Meile. Gut überdacht boten viele Kinder ihre Waren an.

Für Regina Frenk und ihre Enkelin Sarah war es die Sai-sonpremiere – später als sonst im Jahr. Die Beiden gehören längst zu den Urgesteinen der heimischen Flohmärkte. „Es kam immer was dazwischen“, sagt Regina Frenk, „Mal ein Geburtstag, mal ein Jubiläum.“ Aber so ist das Angebot an diesem Sonntagmorgen auch entsprechend größer, weil sie mehr Zeit zum Sammeln und Sichten ihres Angebots hatten. Und auch, wenn sich an diesem Vormittag die Sonne nicht blicken lassen sollte: So ein Allwetter-Flohmarkt, der hat einfach sein Gutes.

In der Sonne Sitzen

Es sollte noch anders kommen. Derselbe Sonntagnachmittag, kurz vor 15 Uhr: Ein Passant, mit seiner weiblichen Begleitung auf dem Woorteweg unterwegs, meint hörbar erstaunt: „Wer hätte das gedacht!“ Im Hintergrund vor dem XXL-Bistro sitzen Menschen bei Kaffee und Kuchen in der Sonne. Etwas weiter Richtung Ortsmitte füllt sich allmählich der Biergarten von Sickings Wirtshaus und noch ein paar Schritte weiter hat sich bereits die übliche Schönwetter-Schlange vor der Eistheke von San Remo gebildet.

Und auf einen Schlag ist alles anders. Zu Beginn des verkaufsoffenen Sonntages war noch die Dauerbaustelle vor dem Ort das Hauptthema bei den Geschäftsleuten. Christian Horstick vom Wellensteyn-Shop an der Landesgrenze: „Die Schmerzgrenze ist deutlich überschritten. Aber andere leiden noch mehr darunter.“ Auch gegenüber in Keizers Schuhgeschäft haben sie die Einbußen zu spüren bekommen.

Optimismus überwiegt

Aber der Optimismus überwiegt – ein Bau-Ende ist ja auch in Sicht. Und weil auch wettertechnisch sich alle Prognosen als Schall und Rauch erwiesen haben, kommen die Menschen in Scharen auf die Mai-Meile. Auf dem Parkplatz vor der Alten Volksbank steht der Peugeot von Familie Kurth – Vater, Mutter zwei fast erwachsene Kinder. Die Kurths sind aus Bramsche in der Nähe von Osnabrück angereist. Mutter habe im Internet geschaut und dort die Oedinger Mai-Meile gefunden, sagt der Familienvater.

„Auf diese Weise haben wir offenbar eine Menge Leute erreicht“, vermutet Andrea Hoeper, die im Marketingbüro von Somit die Stellung hält. Die „Meile“ sei auf verschiedenen Online-Portalen präsent, und außerdem sei zielgruppen-angepasste Werbung auf Facebook gelaufen.

Und so hat es für die Gewerbetreibenden und die vielen Besucher noch ein Mai-Meilen-Happy End gegeben. Mitunter sind falsche Vorhersagen doch ganz segensreich.

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