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Mehr Geld für Wehr

Südlohn Ehrenamtliches Engagement muss anerkannt - und im Fall der Freiwilligen Feuerwehr in Südlohn und Oeding auch belohnt werden. Darüber waren sich Gemeinde und Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses einig.

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Mehr Geld für Wehr

<p>Die Sirene auf dem Dach der St. Vitus-Grundschule ist defekt. Eine neue Sirene soll einen neuen Standort finden. Bütterhoff</p>

Zustimmung fand deshalb in der jüngsten Sitzung, dass im Etat für 2008 mit 9500 Euro 2000 Euro mehr für die Aufwandsentschädigung der Wehrführer und Gerätewarte als bislang vorgesehen sind. "Es ist wichtig für die Anerkennung der Arbeit, dass hier ein Signal gesetzt wird", meinte Hermann-Josef Frieling, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. Die Aufwandsentschädigung sei in Abstimmung mit dem Führungskreis der Feuerwehr erfolgt. Die letzte Erhöhung liege zehn Jahre zurück, erklärte Bürgermeister Georg Beckmann. Insgesamt sind für den Feuerschutz in der Gemeinde 124 700 Euro im Verwaltungshaushalt, der die laufenden Kosten abdeckt, vorgesehen (2007: 15 300 Euro).

Neue Sirene

Mehr Geld will die Gemeinde auch in die Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute stecken. 10 000 Euro statt 3000 Euro im Jahr 2007 sollen für diese Aufgaben zur Verfügung stehen. 11 000 Euro sollen für den Betrieb und die Unterhaltung der Sirenenanlagen fließen. 8000 Euro davon sind für ein neues Gerät vorgesehen. Der Grund: Von den drei Sirenen in Südlohn, die auf der Kirche, dem Gerätehaus und der Grundschule angebracht sind, ist letztere defekt. Die Notwendigkeit, eine neue anzuschaffen, stehe außer Frage: "Es gibt immer noch Fälle, in denen die Sirene zum Einsatz kommt. Beispielsweise um die Bevölkerung bei Katastrophen zu warnen", so Beckmann. Angedacht sei, die neue Sirene auf dem Spielplatz im Walbree aufzustellen. Zu hören sei der Alarm nur äußerst selten, erklärte Herbert Schlottbom, Leiter des Ordnungsamts: "Der Regelfall ist die stille Alarmierung."

Bei der größten Anschaffung, die im Vermögenshaushalt für den Feuerschutz verzeichnet ist, handelt es sich um ein neues Fahrzeug für den Löschzug Oeding in Höhe von 250 000 Euro. Insgesamt will die Gemeinde 288 000 Euro in Fahrzeuge und Geräte für die Feuerwehr investieren. 2007 waren es 20 000 Euro.

Fahrzeugkonzept

Auf Nachfrage der CDU teilte Beckmann weiter mit, dass die Wehr ein Projekt plane, dass sich mit einem Fahrzeugkonzept bis 2015 befasse. Noch seien Fragen offen. Doch klar sei: "Die Löschzüge können auf Dauer nicht in beiden Ortsteilen für alles gerüstet sein. Es gilt, Schwerpunkte zu setzen", so Beckmann. Geplant sei, dass auf Dauer Südlohn in Sachen Brandbekämpfung und Oeding in Sachen technischer Hilfeleistung besonders aufgestellt werden solle. Sobald das Konzept stehe, könne es im Gemeinderat vorgestellt werden. kh

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