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Kappenball

Oedinger Narren feierten ausgelassen

OEDING Der Kappenball beginnt am Samstagabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Jakobihalle. Die Erwartungen sind wie immer hoch, die Narren bis zum Anschlag bereit, sich zu amüsieren. Und dann das: eine verwaiste Bühne, zwei leere Stühlen. Soviel sei verraten: Auf und vor der Bühne herrschte nur kurze Zeit später närrische Stimmung vom Feinsten.

Oedinger Narren feierten ausgelassen

Der CanCan - ein Klassiker der Prinzengarde.

So wurde beim Kappenball in Oeding gefeiert

Das Prinzenpaar der KKG - Fröhlichkeit, die ansteckt.
Lampenfieber - höchstens ein bisschen...
Die KKG-Spatzen mit der Rocky Horror Picture Show.
Hin und weg - die närrischen Zuschauer.
Schwungvoll im Takt: die Roten Funken.
Von diesen Blauen gabs mehrere - sind eigentlich die Roten Funken.
Auch Oeding hat seinen Superhelden - Thomas Weddeling.
Die Prinzengarde - eine Riesen-Rockband.
Eine besonders kesse Biene Maja.
Schrill, laut und überdreht - Tante Gertrud.
Tante Gertrud - Liebeserklärung an den Bürgermeister.
Der CanCan - ein Klassiker der Prinzengarde.
Der CanCan - sicher einer der sportlicheren Gardetänze.
Der Elferrat hatte auch auf der Bühne gut zu tun.
Die Drops aus Südlohn, einer der Höhepunkte des Abends.
Die Herzsportgruppe - schlicht atemberaubend.
Die Roten Funken mit dem Schlussbild ihres Gardetanzes.
Orden gab's für verdiente Akteure der KKG.
Sänger Olli Olé singt seinen Schwarm an.
Tante Gertrud - von der hässlichen Gans zum schönen Schwan.
Die Band des Kappenballs, Pole Position.
Drei Generationen Oedinger Karneval.
Frank Engbers (links) und Thomas Weddeling, die begnateten Moderatoren des Kappenballs.

Nach einer Weile kommen zwei schläfrige Moderatoren und fläzen sich in die Sitzmöbel: Thomas Weddeling, der das schon öfter gemeinsam mit Christoph Steinberg gemacht hat. Aber der gibt ja in dieser Session den Prinzen an der Seite ihrer Lieblichkeit, Marita I. Dafür debütiert Frank Engbers, der – soviel sei verraten – im Laufe des Abends noch zu großer Form auflaufen wird. Die beiden schweigen sich an. Aus dem Off spielt Thomas Becker auf seiner Trompete „Oh, mein Papa“. Man könne Becker die nächsten viereinhalb Stunden spielen lassen, schlägt Frank Engbers vor, das sei doch nett… 

Aber dann nimmt die Angelegenheit urplötzlich Fahrt auf und lässt das Publikum vier Stunden buchstäblich nicht mehr los. Nach der Verabschiedung des alten Prinzenpaares Bernd I. und Nicole II. und der Proklamation des neuen hält Christoph I. eine initialzündende Prinzenrede. Marita I. stellt anschließend einen Elferrat vor, der es in sich hat: Mit derartiger goldblonder Lockenpracht hat man die erste Landfrau der Grenzgemeinde bislang noch nie gesehen. Von der Furie zum Vamp Es wird ein Abend der Höhepunkte – und auch der Abschiede: Zum letzten Mal tanzt die Prinzengarde, und am Ende sind ein paar Tränen dabei, auch bei den drei Betreuerinnen.

„Tante Gertrud“ ist der erste Bütten-Act: Andrea Schwier (Ahaus) kommt zuerst schrill, laut und schräg, wandelt sich dann zum Vamp. Die KKG-Spatzen und die Roten Funken erobern wieder die Herzen der Besucher, und dann stehen sie auf der Bühne, die „Drops“ aus Südlohn, die legendären, unvergleichlichen: Neun Herren, die es schaffen, den Saal zum Zuhören zu bringen. Thomas Weddeling liefert dann noch den Beweis, dass Oeding seinen eigenen Superhelden hat, ehe der Sänger Olli Olé alias Oliver Ringleb aus Essen wie angekündigt „die Hütte abreißt“. Und die schönsten Männer der Grenzgemeinde stehen anschließend auf der Bühne: Die Herzsportgruppe lässt vor allem die Närrinnen im Saal ins Schmachten geraten. Alles in allem: ein Kappenball, von dem noch lange gesprochen werden wird.

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