Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Wo Engel zum Träumen verweilen

Südlohn "Kiwis, Erdbeeren, Weintrauben, dann noch Pflaumen, Süßkartoffeln und Zitronen, außerdem Mandarinen und Johannisbeeren." Beim Aufzählen der Köstlichkeiten, die im heimischen Garten gedeihen, geht Elsbeth Rave schon mal die Puste aus. Die Liste ist lang - und nie vollständig.

Dabei zeichnet sich das kleine Eden der Südlohner Familie nicht nur durch die Vielfalt heimischer und exotischer Früchte aus, sondern vor allem durch gartenarchitektonische Pracht. Aber: "Das ist kein Gärtnergarten, der nach einem einheitlichen Schema geformt ist. Ich mag einfach viel Deko", stellt Rave klar. Gleich am Eingang empfängt den Besucher ein nostalgisches Gartentor. Gleich daneben begrenzt eine mit Efeu bewachsene Mauer aus alten Steinen eine Seite des rund 680 Quadratmeter großen Grundstücks. Den Blick gefangen halten vor allem kunstvoll beschnittene Koniferen und Buchsbaumreihen - die Leidenschaft ihres Mannes, wie sie verrät.

"Auf unseren Radtouren suchen wir eigentlich immer nach Anregungen", erzählt die 45-Jährige. Besonders in den Niederlanden sei man einfach weiter, was die Gemütlichkeit angehe.

Und die geht Elsbeth und Stephan Rave über alles. "Der Garten ist nur für uns" - eben das Refugium für die ganze Familie. Auch wenn die Töchter sich manchmal über die viele Zeit beschweren, die ihre Eltern in den Garten stecken. Dafür bietet er nicht nur einen Ort zum Rückzug, sondern gleich eine Vielzahl malerischer Plätze in verwunschenen Winkeln. "Morgens und abends sitzen wir am liebsten in unserem von Wein überrankten Pavillon. Gegessen wird mittags meistens auf der Terrasse, im Frühjahr auch im Gartenhaus", berichtet die Floristin.

Das ist die neueste Errungenschaft der Familie. Mit 32 Fenstern spendet es viel Licht, innen duftet es nach Holz. Hier lässt es sich auch an regnerischen Augusttagen perfekt verweilen. Doch das nächste Projekt ist schon geplant: "Da ein Mäuerchen und da eine Sitzecke." Denn fertig sind Raves nie. kh

Anzeige
Anzeige