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Acker wird Industriefläche

Vreden Mehr Platz für Betriebe in Gaxel - die Stadt Vreden hat jüngst von Seiten der Bezirksregierung Münster "Grünes Licht" bekommen für die geplante Erweiterung des Industriegebiets.

Denn wenn bislang als Ackerland genutztes und als solches im Regionalplan verzeichnetes Gelände zu Industriegrundstücken umgewandelt werden soll, hat die Oberbehörde in Münster auch "ein Wörtchen mitzureden". Der Regionalrat hatte, wie berichtet, in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, das Erarbeitungsverfahren für die 17. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Münster, Teilabschnitt Münsterland, durchzuführen.

Das Besondere an der Entscheidung zur Planungsänderung: Zurzeit ist die Bezirksplanungsbehörde eigentlich damit beschäftigt, den Regionalplan fortzuschreiben. Dass dennoch der "alte" Regionalplan, der im übrigen bis vor kurzen "Gebietsentwicklungsplan" hieß, nun mit einem Änderungsverfahren überzogen wird, liegt an der hohen Nachfrage nach Industrie- und Gewerbegrund- stücken, die in Vreden herrscht.

Offene Ohren

Schon seit über zwei Jahren ist die Stadt Vreden mit der aktuellen Erweiterung in Gaxel beschäftigt, und schnell zeichnete sich ab, dass auf das Ergebnis der Fortschreibung des neuen Regionalplan nicht gewartet werden könnte. Bei der Bezirksregierung in Münster stießen die Vredener damit auf offene Ohren, auch der Regionalrat stimmte schließlich einmütig zu. Keine große Überraschung war der Beschluss für die Stadtverwaltung, aber, so wie es Fachbereichsleiter Joachim Hartmann ausdrückte, "ein wichtiger Schritt". Habe die münstersche Oberbehörde ihr Erarbeitungsverfahren zu Ende gebracht, müsse schlussendlich noch das zuständige Landesministerium zustimmen, zeichnete Hartmann den weiteren Weg fort - "zum Jahresende hin", hofft er.

Rund 110 Hektar

Indes plant die Stadt in diesem Herbst den Bau der Brücke über den Beurserbach, im nächsten Jahr die Kanalarbeiten. Mit der Erweiterung um zehn Hektar in Richtung Westen wird die Fläche im Industriegebiet Gaxel insgesamt 110 Hektar groß sein. ewa

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